Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ESC-Vorentscheid 2025
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LilyHydrangea
29.10.2024, 11:59
Ich mach hierfür mal einen eigenen Thread auf.
Raab, RTL und ARD organisieren den nächsten ESC-Vorentscheid. Genauere Infos soll es am 31.10. geben:
https://www.eurovision.de/news/ARD-RTL-und-Stefan-Raab-organisieren-ESC-Vorentscheid-2025,auswahlverfahren104.html
Ich mach hierfür mal einen eigenen Thread auf.
Raab, RTL und ARD organisieren den nächsten ESC-Vorentscheid. Genauere Infos soll es am 31.10. geben:
https://www.eurovision.de/news/ARD-RTL-und-Stefan-Raab-organisieren-ESC-Vorentscheid-2025,auswahlverfahren104.html
Auf der Webseite verschweigen sie schamhaft, dass Raab Lena nach dem Gewinn des ESC noch einmal dort antreten ließ. "Sportliche Revanche" nannte er das damals. Scheint mir so als suche er einen Grund, um seinen Sprung aus der Mottenkiste endgültig zu legitimieren. Bislang war der ja nicht so sonderlich erfolgreich.
esiststeffen
29.10.2024, 15:05
Men Gefühl schwankt auch ziemlich zwischen "oh, krass!!" :schock: und "hm, ob er sich und der Welt damit wirklich noch einen Gefallen tut...?" :gruebel:
Auf der Webseite verschweigen sie schamhaft, dass Raab Lena nach dem Gewinn des ESC noch einmal dort antreten ließ..
Was sagt ihr für den Fall dass das im Mai 2010 Lenas Wunsch war und Raab sie nur dabei unterstützt hat?
Nächstes Jahr ist das 25 jährige Jubiläum von Raabs eigener Teilnahme beim ESC in Stockholm. Vielleicht gibts ja Wadde hadde dude da Teil 2 :ugly:
Men Gefühl schwankt auch ziemlich zwischen "oh, krass!!" :schock: und "hm, ob er sich und der Welt damit wirklich noch einen Gefallen tut...?" :gruebel:
Ich muss ein wenig an Björn Borg und seinen Holzschläger denken ... (bis heute das Symbolbild schlechthin für den Comebackversuch einer aus der Zeit gefallenen Persönlichkeit).
Aber vielleicht tue ich Raab auch unrecht, und er reißt nochmal was. Ohne allzu viel Anspannung lehne ich mich zurück und warte ab. ;)
Was sagt ihr für den Fall dass das im Mai 2010 Lenas Wunsch war und Raab sie nur dabei unterstützt hat?
Das war damals, beim Dauerstreit um die "Titelverteidigung", ein beliebter Take der Befürworter-Fraktion. Nach allem, was LML inzwischen selbst dazu gesagt hat, kann man es wohl eher für unwahrscheinlich halten.
Wie auch immer, es kann ja gar keine Rede davon sein, dass ihr Wiederantritt auf der Website "schamhaft verschwiegen" wird, nur einen Link weiter wird er ausführlich thematisiert: https://www.eurovision.de/news/Lena-Guildo-Max-Mutzke-Stefan-Raab-und-der-ESC,raab212.html
Auf der Webseite verschweigen sie schamhaft, dass Raab Lena nach dem Gewinn des ESC noch einmal dort antreten ließ.Was soll da "schamhaft verschwiegen" worden sein? Das ist ein kurzer Artikel, in dem lediglich zwei der zahlreichen ESC-Engagements Raabs erwähnt werden. Und Lena kam 2011 schließlich auch auf einen Top 10-Platz, während in den Jahren ohne Raab ein Platz jenseits der 20 schon fast normal war.
Das war damals, beim Dauerstreit um die "Titelverteidigung", ein beliebter Take der Befürworter-Fraktion. Nach allem, was LML inzwischen selbst dazu gesagt hat, kann man es wohl eher für unwahrscheinlich halten.
Denke ich nicht. Was sie aus heutiger Sicht über ihre und Raabs damalige Entscheidung (und es ist sicher auch ihre, denn sie musste zumindest zustimmen) denkt und sagt, und was sie im Mai 2010 darüber dachte und sagte, sind zwei verschiedene Dinge. Mir ist vom Mai 2010 keinerlei Evidenz bekannt dass sie die Titelverteidigung nicht wollte oder die Idee schlecht fand. (Vielleicht hab ich etwas verpasst?) Dagegen gibt es viele Momente der Zustimmung, unter anderem bei den Pressekonferenzen. Und sie sah direkt wie es beim ESC 2010 dem Herrn Rybak ging, der nicht mehr antreten durfte.
Doktor Landshut
29.10.2024, 21:19
Nach allem, was LML inzwischen selbst dazu gesagt hat, kann man es wohl eher für unwahrscheinlich halten.
In meiner Erinnerung sprach schon früh vieles dafür, dass Lena überhaupt nicht besonders zufrieden war mit der Entscheidung und ich nehme an, die Zusage erfolgte sozusagen im Rausch des ESC-Sieges und übernächtigten Zustand bei der Pressekonferenz. In dieser Phase war sie sicher auch nicht fähig, sich einer Autorität wie Raab und Co. zu widersetzen.
Alles was dann folgte, machte auf mich in meiner Einschätzung einen höchst ambivalenten Eindruck. Ich denke da zB. an die Show mit der Songauswahl, das Treffen mit Caspar und andere mediale Präsenzen, die sie nach meinem Eindruck eher bedrückt, teilweise deutlich schlecht gelaunt und ohne erkennbare Begeisterung absolvierte. Nur selten zeigte sich die Unbekümmertheit, die anfangs ihren Charme ausmachte. Sie schien nur noch zu funktionieren, business as usual.
Das missglückte Interview mit Elstner wirkte auf mich wie der Höhepunkt einer Genervtheit, die sicher nicht nur durch die Anspannung vor dem Autritt in Düsseldorf versúrsacht war. Ist aber nur so ein Gefühl, man weiß es natürlich nicht.
Wenn sie das heute bestätigt, würde ich nicht daran zweifeln, dass ihr der Stress und der Druck der an sie gerichteten Erwartungen einfach zuviel waren.
In meiner Erinnerung sprach schon früh vieles dafür, dass Lena überhaupt nicht besonders zufrieden war mit der Entscheidung und ich nehme an, die Zusage erfolgte sozusagen im Rausch des ESC-Sieges und übernächtigten Zustand bei der Pressekonferenz. In dieser Phase war sie sicher auch nicht fähig, sich einer Autorität wie Raab und Co. zu widersetzen.
Alles was dann folgte, machte auf mich in meiner Einschätzung einen höchst ambivalenten Eindruck. Ich denke da zB. an die Show mit der Songauswahl, das Treffen mit Caspar und andere mediale Präsenzen, die sie nach meinem Eindruck eher bedrückt, teilweise deutlich schlecht gelaunt und ohne erkennbare Begeisterung absolvierte. Nur selten zeigte sich die Unbekümmertheit, die anfangs ihren Charme ausmachte. Sie schien nur noch zu funktionieren, business as usual.
Das missglückte Interview mit Elstner wirkte auf mich wie der Höhepunkt einer Genervtheit, die sicher nicht nur durch die Anspannung vor dem Autritt in Düsseldorf versúrsacht war. Ist aber nur so ein Gefühl, man weiß es natürlich nicht.
Wenn sie das heute bestätigt, würde ich nicht daran zweifeln, dass ihr der Stress und der Druck der an sie gerichteten Erwartungen einfach zuviel waren.
Ich stimme zu dass es in den Monaten und Jahren nach Mai 2010 viele Anzeichen gibt dass sie mit der Entscheidung (bzw. manchen Folgen der Entscheidung, wie den Attacken in (Teilen) der Presse vor dem ESC 2011) überhaupt nicht zufrieden war.
Das ist aber alles keine Evidenz dafür, dass sie die Entscheidung im Mai 2010 nicht gut fand oder dagegen war, dass Raab sie überredet hat, etc. Im Gegenteil, auf mehr als einer Pressekonferenz in den Tagen nach dem Sieg in Oslo war sie deutlich positiv gegenüber der Idee eingestellt, noch einmal anzutreten.
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