Rolwin
26.07.2011, 12:20
Ich hatte es ja zuerst im Videotext gesehen. Da stand leblos aufgefunden. Da dachte ich noch, na bestimmt wiederbelebt worden, aber nichts. Erinnert mich sehr an Michael Jacksen. Ohne Amyfan zu sein hab ich doch erstmal geschluckt.
Das das Showgeschäft hart ist, ist wohl jedem klar. Es fordert regelmässig seine Opfer. Für einen einzelnen Menschen muss es sehr schwer sein, damit umzugehen, sehr schnell so berühmt zu sein. Alle lieben einen, jubeln wollen etwas. Das ist sicher ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Eigentlich beginnt hier schon die Sucht. Unser Körper ist ja in der Lage Substanzen auszuschütten, die denen welche später durch die geschundenen Venen fliessen, fast identisch sind. Dieses Glücksgefühl hat man auf der Bühne. Nur was ist wenn dies ausbleibt, Misserfolge gehören zu jedem Leben, vielleicht private Niederlagen ebenso. Dann geht es einem schlecht, burnout Stress sind die Folge. Man will wieder zurück an der Stelle des Erfolgs. Das Managment tut sicher sein übriges, schliesslich geht um Geld, sehr viel Geld. Am lukrativsten ist es, das grosse Finale findet auf der Bühne statt. Nun will sich aber der Erfolg nicht erzwingen lassen. Wenn man etwas unbedingt will, bekommt man es meist nicht. Wird man schnell so bekannt verändert sich auch das Umfeld sehr stark. Neue Freunde kommen hinzu, gute Freunde aber auch falsche Freunde. Sie warten auf ihre Chance. In einem Augenblick der Schwäche und Ausgebranntheit liegt er plötzlich auf dem Tisch, der kleine Spassmacher. So harmlos sieht er aus. Du weisst, dass es falsch ist, das weiss jeder ganz genau. Aber das ist noch das Gefühl der Ausgebranntheit und der endlosen Leere. Nur einmal, da wird schon nichts passieren, sagt man. Und schon ist der Spassmacher weg. Man fühlt sich wieder stark, könnte Bäume ausreissen, vielleicht kehrt auch der Erfolg zurück. Jedoch verlässt das glücklich machende Gift den Körper viel zu schnell, und die Depression sowie alle negativen Gefühle kehren zurück. Der gute Freund, er ist immer in der Nähe, hat immer was dabei. Nur einmal noch sagt man sich, nur bis ich wieder in der Spur bin. Dann hör ich auf. Ich hab das im Griff. Der wichtigste Satz jedes Abhängigen. Dabei hat man schon lange nichts mehr in Griff, sondern es einen. Man befindet sich unweigerlich in der sich nach unten verjüngenden Abwärtsspirale, die nur ein Ziel kennt. Nur das will man nicht wahrhaben, das wäre Schwäche aber man fühlt sich nicht schwach, nur ohne den Stoff. Die alten Freunde von früher, sie mahnen und meckern, die sind aber nur neidisch, weiter nichts. Vielleicht kommt noch einmal ein lichter Augenblick, der Einsicht bringt, dass etwas grundlegend schief läuft. Dann muss sie da sein die helfende Hand, denn allein schafft man das nicht. Selbst mit Hilfe schaffen es nur die wenigsten.
Ein wirklich ausgezeichneter Post...Danke
Das das Showgeschäft hart ist, ist wohl jedem klar. Es fordert regelmässig seine Opfer. Für einen einzelnen Menschen muss es sehr schwer sein, damit umzugehen, sehr schnell so berühmt zu sein. Alle lieben einen, jubeln wollen etwas. Das ist sicher ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Eigentlich beginnt hier schon die Sucht. Unser Körper ist ja in der Lage Substanzen auszuschütten, die denen welche später durch die geschundenen Venen fliessen, fast identisch sind. Dieses Glücksgefühl hat man auf der Bühne. Nur was ist wenn dies ausbleibt, Misserfolge gehören zu jedem Leben, vielleicht private Niederlagen ebenso. Dann geht es einem schlecht, burnout Stress sind die Folge. Man will wieder zurück an der Stelle des Erfolgs. Das Managment tut sicher sein übriges, schliesslich geht um Geld, sehr viel Geld. Am lukrativsten ist es, das grosse Finale findet auf der Bühne statt. Nun will sich aber der Erfolg nicht erzwingen lassen. Wenn man etwas unbedingt will, bekommt man es meist nicht. Wird man schnell so bekannt verändert sich auch das Umfeld sehr stark. Neue Freunde kommen hinzu, gute Freunde aber auch falsche Freunde. Sie warten auf ihre Chance. In einem Augenblick der Schwäche und Ausgebranntheit liegt er plötzlich auf dem Tisch, der kleine Spassmacher. So harmlos sieht er aus. Du weisst, dass es falsch ist, das weiss jeder ganz genau. Aber das ist noch das Gefühl der Ausgebranntheit und der endlosen Leere. Nur einmal, da wird schon nichts passieren, sagt man. Und schon ist der Spassmacher weg. Man fühlt sich wieder stark, könnte Bäume ausreissen, vielleicht kehrt auch der Erfolg zurück. Jedoch verlässt das glücklich machende Gift den Körper viel zu schnell, und die Depression sowie alle negativen Gefühle kehren zurück. Der gute Freund, er ist immer in der Nähe, hat immer was dabei. Nur einmal noch sagt man sich, nur bis ich wieder in der Spur bin. Dann hör ich auf. Ich hab das im Griff. Der wichtigste Satz jedes Abhängigen. Dabei hat man schon lange nichts mehr in Griff, sondern es einen. Man befindet sich unweigerlich in der sich nach unten verjüngenden Abwärtsspirale, die nur ein Ziel kennt. Nur das will man nicht wahrhaben, das wäre Schwäche aber man fühlt sich nicht schwach, nur ohne den Stoff. Die alten Freunde von früher, sie mahnen und meckern, die sind aber nur neidisch, weiter nichts. Vielleicht kommt noch einmal ein lichter Augenblick, der Einsicht bringt, dass etwas grundlegend schief läuft. Dann muss sie da sein die helfende Hand, denn allein schafft man das nicht. Selbst mit Hilfe schaffen es nur die wenigsten.
Ein wirklich ausgezeichneter Post...Danke