Tall Blonde Helicopter
02.04.2015, 12:03
Das Wort ist mir neu. Ein Freudscher "Verschreiber"? ;)
"Hyperpenibilitätsfilter" ist ja auch ein neues Wort... Im Ernst – das, über das Du gestolpert bist, gibt's durchaus, es ist vielleicht nicht allzu gebräuchlich, aber das reguläre Substantiv zu "penibel".
Was das Reinhören betrifft (möglich, daß ich das in viereinhalb Jahren schon mal irgendwo geschrieben habe, dann sorry für die Wiederholung): Da ich mich nun mal notgedrungen mit itunes arrangiert habe, nutze ich – als "Kompensation" – die dort gebotenen anderthalb Minuten Hörproben als meine primäre Quelle, um einen Eindruck zu gewinnen und mir ein Urteil darüber zu bilden, ob und, wenn ja, wie schnell ich mir das entsprechende Album kaufen möchte (wenn möglich, dann natürlich als Hardware bei anderen Anbietern oder, noch besser, gleich bei den Musikern selbst, sofern ich nicht Paypal dafür brauche). Die Zeit, die ich so damit verbringe, meine allmonatlich gesammelten Rezensionen und Notizen "abzuarbeiten", bereitet mir bereits große, große Freude, ist schon erfüllend, auch wenn ich am Ende vielleicht zu der Auffassung komme, daß ich mir gar nichts davon kaufen möchte. Für meine Sinne und Gefühle, meine Hörerfahrung und Kenntnisse über die Popwelt ist das dennoch jedes Mal ein Gewinn. Ein Album komplett bei einem Streamingdienst vorabzuhören ist für mich hingegen keine Option, weil ich mir auch noch ausreichend Entdeckerfreude für den Zeitpunkt erhalten möchte, wenn die Musik dann hier bei mir eingetroffen ist.
Bei "Short Movie" spielt natürlich noch mit rein, daß ich mit Lauras bisherigem Repertoire vertraut bin, deswegen war mir sehr schnell klar, wo es momentan hakt – und der Grund liegt ja bei mir, in mir und ist nicht bei "Short Movie" zu suchen, das zweifellos wieder ein ganz exzellentes Album geworden ist.
"Hyperpenibilitätsfilter" ist ja auch ein neues Wort... Im Ernst – das, über das Du gestolpert bist, gibt's durchaus, es ist vielleicht nicht allzu gebräuchlich, aber das reguläre Substantiv zu "penibel".
Was das Reinhören betrifft (möglich, daß ich das in viereinhalb Jahren schon mal irgendwo geschrieben habe, dann sorry für die Wiederholung): Da ich mich nun mal notgedrungen mit itunes arrangiert habe, nutze ich – als "Kompensation" – die dort gebotenen anderthalb Minuten Hörproben als meine primäre Quelle, um einen Eindruck zu gewinnen und mir ein Urteil darüber zu bilden, ob und, wenn ja, wie schnell ich mir das entsprechende Album kaufen möchte (wenn möglich, dann natürlich als Hardware bei anderen Anbietern oder, noch besser, gleich bei den Musikern selbst, sofern ich nicht Paypal dafür brauche). Die Zeit, die ich so damit verbringe, meine allmonatlich gesammelten Rezensionen und Notizen "abzuarbeiten", bereitet mir bereits große, große Freude, ist schon erfüllend, auch wenn ich am Ende vielleicht zu der Auffassung komme, daß ich mir gar nichts davon kaufen möchte. Für meine Sinne und Gefühle, meine Hörerfahrung und Kenntnisse über die Popwelt ist das dennoch jedes Mal ein Gewinn. Ein Album komplett bei einem Streamingdienst vorabzuhören ist für mich hingegen keine Option, weil ich mir auch noch ausreichend Entdeckerfreude für den Zeitpunkt erhalten möchte, wenn die Musik dann hier bei mir eingetroffen ist.
Bei "Short Movie" spielt natürlich noch mit rein, daß ich mit Lauras bisherigem Repertoire vertraut bin, deswegen war mir sehr schnell klar, wo es momentan hakt – und der Grund liegt ja bei mir, in mir und ist nicht bei "Short Movie" zu suchen, das zweifellos wieder ein ganz exzellentes Album geworden ist.