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Tiny Tim
28.04.2011, 01:59
Der eine oder andere hat's wohl schon mitbekommen ;); ich vergöttere diese Band einfach, und zwar seit mittlerweile 22 Jahren.

Und eben habe ich zufällig ein wunderbares Interview in der Süddeutschen Zeitung mit Roger Daltrey vom Februar 2006 gefunden. Viel Spaß beim Lesen!

http://www.sueddeutsche.de/kultur/roger-daltrey-wir-haben-vermutlich-einen-weltkrieg-verhindert-1.429001

Muenzi
28.04.2011, 02:29
Les ich morgen ;).

Danke, The Who waren ein Naturereignis, das Dich umgehauen hat. Steh ich mindestens so drauf wie Duhuhu.

Melanie
28.04.2011, 02:41
Ich hatte leider nie die Gelegenheit die Jungs live zu sehen. Aber die Livemitschnitte im Tv finde ich grandios. Im März 1981 war ich mal auf Klassenfahrt in Österreich und da gab es einen österreichischen Radiosender, der sogar das legendäre Rockpalastkonzert aus der Grugahalle übertragen hat.

bates
28.04.2011, 02:42
Bin insgesamt eher ein Who-Banause, wie ich zugeben muss. Aber "Quadrophenia" liebe ich. (Mit "Tommy" kann ich nicht so viel anfangen.) Diese beiden Sätze belegen wahrscheinlich schon mein Banausentum, wahrscheinlich kenne ich nicht mal 10 Prozent ihres Gesamtwerks.

Tiny Tim
28.04.2011, 02:50
The Who waren ein Naturereignis, das Dich umgehauen hat.

Ja, sie waren auch die einzige große Rockband der Sechziger Jahre, die in den späten Siebzigern neben all den wilden Punkbands nicht alt aussah, sondern denen im Gegenteil noch richtig zeigte, was eine Harke ist, weil sie eben neben ihrer Wildheit und Aggressivität auch noch ein extrem hohes Maß an Musikalität, Virtuosität und Emotionalität zu bieten hatte; bei manchen Songs könnte ich heute noch heulen, weil sie so schön sind (v.a. Dreaming From The Waist und However Much I Booze). Dieses Ausmaß an Leidenschaft teilen sie mit Lena; was Lena an Liebe und Schönheit ausstrahlt, verströmten The Who als Zorn, Kraft und Aufsässigkeit. Es ist ein großes Glück, diese Bandbreite an Gefühlen in dieser ungeheuren Intensität in reinster musikalisch-künstlerischer Form verfügbar zu haben, wofür ich sehr dankbar bin.


Bin insgesamt eher ein Who-Banause, wie ich zugeben muss. Aber "Quadrophenia" liebe ich. (Mit "Tommy" kann ich nicht so viel anfangen.) Diese beiden Sätze belegen wahrscheinlich schon mein Banausentum, wahrscheinlich kenne ich nicht mal 10 Prozent ihres Gesamtwerks.

;) Mein persönlicher Tip: Schaff Dir als nächste CD The Who By Numbers an; Du wirst sie lieben! :)

Axel1954
28.04.2011, 08:56
The Who ind mir zwar ein Begriff und vermutlich würde ich auch deren Musik beim hören erkennen, aber in der 60ern hab ich mich nicht für Musik interessiert, da spielte sich mein Leben zwischen aufstehen und schlafengehen weitestgehend in freier Wildbahn ab, und in den 70ern wurde ich vom Musikinteresse dermaßen überrollt das ich bis heute noch nicht alles sortiert und verarbeitet hab, zumal mein Interesse an Musikarten und deren Musikkonsum seitdem nicht nachgelassen hat.

Nighty
29.04.2011, 03:06
Ich hatte vor Jahren mal einen mehrseitigen Artikel über "The Who" in einem Classic-Rock-Magazin gelesen. Darin gab es auch einen Abschnitt und ein altes Interview mit Stanley Kubrick. Der hatte Anfang der 70er mal eine Doku über die Band gemacht. In dem Interview erwähnte er, dass Pete Townshend vor Studioaufnahmen und Auftritten regelmässig meditiere. Und es auf diese Meditation zurück zu führen ist, dass Townshend quasi fehlerfrei Gitarre spiele.

Zum Einen fand ich diesen Zusammenhang ganz interessant und zum Anderen war ich sehr überrascht, da die Performance der Band ja eher das Gegenteil vermuten lässt :D

Leider hatte ich damals noch keinen Scanner und das Magazin habe ich auch nicht mehr, sonst hätte ich den Artikel mal posten können.

Übrigens habe ich mal mit einem Freund gewettet, dass wenn Queen nach Mercurys Tod nochmal auf Tour oder ins Studio gehen, sie sicher Daltrey den Posten des Sängers anbieten. Die Wette habe ich verloren.

Tiny Tim
29.04.2011, 03:39
Zum Einen fand ich diesen Zusammenhang ganz interessant und zum Anderen war ich sehr überrascht, da die Performance der Band ja eher das Gegenteil vermuten lässt :D

;) Ja, Pete Townshend hat auch selber immer wieder beklagt, dass die Hände zu oft in der Luft und nicht an den Instrumenten waren... :D

Aber Kubricks Aussage zu Townshends Virtuosität an der Gitarre kann ich bestätigen; ich habe keine Ahnung, ob die etwas mit Meditation zu tun hatte, ich glaube aber vielmehr, dass er vom Willen besessen war, sich technisch zu verbessern. Man kann das besonders gut nachvollziehen, wenn man Liveauftritte der Who über die Jahre miteinander vergleicht, z.B. Monterey 1967 - Isle of Wight 1970 - Kilburn 1977; Townshends Gitarrenspiel hat sich im Verlauf dieser zehn Jahre in beeindruckendem Maße verbessert.

RolfSeelmannEggebert
29.04.2011, 18:20
the who sind auch eine meinter favoriten, sehr kunstvolle musik

punkrock
21.09.2011, 22:15
Irgendwo fliegt eine WHO´S NEXT-LP (war nich meine, is quasi eher zufällig bei mir gelandet - bei nem Schwung Platten, den ich mal bei Ebay hätte anbieten können - hab ich nicht gemacht, man kriegt ja fast nix mehr für so olle Kamellen und so doll erhalten hwaren die auch nimmer...) bei mir rum. Muss ich direkt mal auflegen, wenn hier so geschwärmt wird. Muss aber zugeben: ich hatte sie mal ("stichprobenmäßig") aufgelegt und die hat mich überhaupt nicht angesprochen...

Bei den Bands aus den 60ern, die auch noch in den 70ern was rissen, haste aber z. B. LED ZEPPELIN (die ich nun gerade begeistert für mich entdeckte) vergessen, oder? :)