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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Max Mutzke



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Rolwin
04.11.2014, 11:30
War sehr interessant. Hab von 19 - 20 Uhr im Auto auf der Heimfahrt verfolgt und bis 21 Uhr zuhause.

Seine Biographie (nur kurz angerissen):

Er war keineswegs so schüchtern, wie es anfangs aussah, im Gegenteil, er mußte sehr häufig, als Störenfried, die Klasse verlassen. Schule war ein graul für ihn.
Nach der Hauptschule studierte er zwei Jahre lang Schlagzeug und spielte in einer Band.
Ein Musikerkollege fand seine Stimme so außergewöhnlich und meldete ihn heimlich 2004 (ESC) bei Raab an. Da wollte er aber nicht hin.
Der Kollege jammerte ihm vor, dass er eine hohe Konventionalstrafe zahlen müßte, wenn Max dort nicht erscheinen würde, was natürlich nicht stimmte. Da er Null Ahnung vom TV-Geschehen hatte und den Kollegen nicht im Regen stehen lassen wollte, willigte er ein.
Stinkesauer fuhr er an einem Mittwoch 500 Km nach Köln.
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Wie bekannt, gewann er die Show und fuhr nach Istanbul.
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Sofort nach dem ESC ging er wieder zur Schule und machte sein Abitur. Er war sich vollkommen sicher, dass spätestens zwei Jahre nach dem ESC der Hype vorbei sein wird, wie bei den meisten Casting-Teilnehmern und wollte damit eine gute Grundlage für einen späteren Beruf schaffen.
Er hat Unrecht behalten und ist seit 10 Jahren Berufsmusiker, absolviert im Jahr bis zu 160 Konzerte, denn vom CD-Verkauf kann heute kein Musiker mehr leben.
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usw...ein wirklich schönes 2-Stundengespräch....

Shelion
04.11.2014, 13:00
Da gebe ich dir vollkommen Recht, Rolwin. :thumbsup: Mir als altgedientem Maxfan wars schon seit langem bekannt, dass sich sein Umfeld kaputt gelacht hat, ob des "schüchternen Buben Images" :D Auch die Geschichte mit dem Kumpel, der ihn nach Köln zu Raab gelotst hat. Neu war für mich allerdings seine Erfahrung auf diesem Kreuzfahrtschiff.

Alles in allem ein wunderbares Gespräch, meist weit ab vom Musikbizz. Und doch schön abgegrenzt von seinem Privatleben. Bemerkenswert finde ich noch seine Haltung gegenüber seinem Heimatort und deren lokalen Geschäften. Diese Einstellung hat Respekt verdient, finde ich.

So, und jetzt hör ich mir das noch mal an. :D

Rolwin
04.11.2014, 14:04
Da gebe ich dir vollkommen Recht, Rolwin. :thumbsup: Mir als altgedientem Maxfan wars schon seit langem bekannt, dass sich sein Umfeld kaputt gelacht hat, ob des "schüchternen Buben Images" :D Auch die Geschichte mit dem Kumpel, der ihn nach Köln zu Raab gelotst hat. Neu war für mich allerdings seine Erfahrung auf diesem Kreuzfahrtschiff.

Alles in allem ein wunderbares Gespräch, meist weit ab vom Musikbizz. Und doch schön abgegrenzt von seinem Privatleben. Bemerkenswert finde ich noch seine Haltung gegenüber seinem Heimatort und deren lokalen Geschäften. Diese Einstellung hat Respekt verdient, finde ich.

So, und jetzt hör ich mir das noch mal an. :D
Interessant war auch, dass Max sehr akribisch an seinen Shows bastelt, a) was die Songauswahl, b) das Licht betrifft und eben nicht alles dem Zufall überläßt. Wie Götz Alsmann erwähnt hat, ist es nicht damit getan, dass ein Künstler sein Album auswendig lernt und es präsentiert. Das macht noch lange keine gute Show aus.
In dieser Hinsicht, hat Lena m.E., noch etwas Nachholbedarf, die fehlende Dramaturgie ihrer NOCCU-Show (außer TABS und Britney-Song). Bei einer akribisch durchdachten Show, muß nicht zwangsläufig die Spontanität total verloren gehen. Spontanität sollte aber nicht die alleinige Stütze einer Show sein. Geht sie in die Hose, oder wird sie nicht richtig wahrgenommen, dürfte der Konzertbesucher enttäuscht sein.
Bei Lena habe ich immer noch den Eindruck, dass sie weiterhin ihr Ding durchzieht nach dem Motto "Ich mach einfach mal..". Als Achtzehnjährige sicherlich dafür bewundert, aber ist das nach Fünf Jahren auch noch so???

Shelion
04.11.2014, 14:40
Interessant war auch, dass Max sehr akribisch an seinen Shows bastelt, a) was die Songauswahl, b) das Licht betrifft und eben nicht alles dem Zufall überläßt. Wie Götz Alsmann erwähnt hat, ist es nicht damit getan, dass ein Künstler sein Album auswendig lernt und es präsentiert. Das macht noch lange keine gute Show aus.
In dieser Hinsicht, hat Lena m.E., noch etwas Nachholbedarf, die fehlende Dramaturgie ihrer NOCCU-Show (außer TABS und Britney-Song). Bei einer akribisch durchdachten Show, muß nicht zwangsläufig die Spontanität total verloren gehen. Spontanität sollte aber nicht die alleinige Stütze einer Show sein. Geht sie in die Hose, oder wird sie nicht richtig wahrgenommen, dürfte der Konzertbesucher enttäuscht sein.
Bei Lena habe ich immer noch den Eindruck, dass sie weiterhin ihr Ding durchzieht nach dem Motto "Ich mach einfach mal..". Als Achtzehnjährige sicherlich dafür bewundert, aber ist das nach Fünf Jahren auch noch so???

Das muss man sich alles erarbeiten. Maxens Shows waren die ersten 3 - 4 Jahre auch mehr ein runterspielen von Songs. Gut, er hat immer wieder ein paar Geschichten erzählt. Aber in der jetzigen sympathischen, witzig bis schelmischen Art kommt es noch mal ganz anders rüber. In einer Art professionell, auf die andere wiederum spontan. Auch für unsereins, die die Jokes und Einlagen schon in-und auswendig kennen. :D

Dass Max an seinen Shows, am Ablauf, Dramaturgie arbeitet, hat er schon vor einigen Jahren so erzählt. Mittlerweile kann man Max, den ach so "schüchternen" Jungen von einst, durchaus als Entertainer bezeichnen. Vielleicht bekommt er irgendwann einmal eine TV-Show. :D Ich würds mir anschauen.

Lena fährt doch auch mehrgleisig: Musikkarriere, Modeln, Werbegesicht, Moderation, Jurorenjobs...Mal sehn, wie sie sich so weiterentwickelt.

Peter M. aus V.
04.11.2014, 19:36
In dieser Hinsicht, hat Lena m.E., noch etwas Nachholbedarf, die fehlende Dramaturgie ihrer NOCCU-Show (außer TABS und Britney-Song). Bei einer akribisch durchdachten Show, muß nicht zwangsläufig die Spontanität total verloren gehen. Spontanität sollte aber nicht die alleinige Stütze einer Show sein. Geht sie in die Hose, oder wird sie nicht richtig wahrgenommen, dürfte der Konzertbesucher enttäuscht sein.
Bei Lena habe ich immer noch den Eindruck, dass sie weiterhin ihr Ding durchzieht nach dem Motto "Ich mach einfach mal..". Als Achtzehnjährige sicherlich dafür bewundert, aber ist das nach Fünf Jahren auch noch so???
Sehe ich ganz ähnlich; aber Shelion weist ja darauf hin, dass Max am Anfang ähnlich gestrickt war. Kann vielleicht noch was werden mit Madame.

gauloises
07.11.2014, 07:44
Interessant war auch, dass Max sehr akribisch an seinen Shows bastelt, a) was die Songauswahl, b) das Licht betrifft und eben nicht alles dem Zufall überläßt. Wie Götz Alsmann erwähnt hat, ist es nicht damit getan, dass ein Künstler sein Album auswendig lernt und es präsentiert. Das macht noch lange keine gute Show aus.
In dieser Hinsicht, hat Lena m.E., noch etwas Nachholbedarf, die fehlende Dramaturgie ihrer NOCCU-Show (außer TABS und Britney-Song). Bei einer akribisch durchdachten Show, muß nicht zwangsläufig die Spontanität total verloren gehen. Spontanität sollte aber nicht die alleinige Stütze einer Show sein. Geht sie in die Hose, oder wird sie nicht richtig wahrgenommen, dürfte der Konzertbesucher enttäuscht sein.
Bei Lena habe ich immer noch den Eindruck, dass sie weiterhin ihr Ding durchzieht nach dem Motto "Ich mach einfach mal..".

Wie @Shelion bereits andeutete: MM hat doppelt so viele Alben wie Lena auf dem Buckel und ist seit 11 Jahren im Business. Dies als Intro vorab ;).

Ansonsten bin ich mir nicht ganz sicher, ob Du Dich eher auf "technische" Aspekte (Licht, Songauswahl) oder eher auf so Dinge wie Spannungsaufbau und Choreographie innerhalb eines Songs beziehst. Beides erwähnst Du irgendwie, und ich versuche kurz, jeweils darauf einzugehen:

Zu Licht und Songauswahl: Bei der Beleuchtung weiß ich es nicht, halte es aber für wahrscheinlich, dass Lena diese komplett Profis überlassen hat. Wenn ein Künstler die Lichtinszenierung selbst in die Hand nimmt bzw. diese studiert und in solchen Fragen eingreift und Anweisungen gibt, spricht natürlich nichts dagegen, solange das Resultat stimmt. Aber auch der Ansatz "das überlasse ich dem Team" ist legitim und hat zunächst einmal nichts mit Zufällen zu tun. Zur Songauswahl: Du glaubst aber nicht wirklich, dass sich Lena keinen Kopf gemacht hat? Macht sie doch eigentlich seit USFO; oder seit ihrem Einsatz für TBAS hinter den Kulissen, als die Auslese für Album II stattfand. Das (eben nicht kopflos-beliebige!) Durchdrücken von ganz konkreten Songwünschen dürfte für den Lena-Beobachter eher kein Charakteristikum sein, das ihr fremd ist, oder das sie sich erst einmal großartig aneignen muss. Da Du speziell von der Gestaltung der Noccu-Tour sprichst: Ich war zwar beim Entscheidungsprozess der Songauswahl nicht dabei, aber auch hier meine ich, dass man ihre Handschrift klar erkennen kann. Der faktisch komplette Verzicht auf Raab-Kompositionen z.B. ist ein Ergebnis, das ich direkt auf sie zurückführe; auch wenn ich mich jetzt an anderer Front unbeliebt mache.

Zu einer Dramaturgie im engeren Sinne: Wie baut denn MM konkret Dramaturgie innerhalb eines Songs oder generell in seinen Shows auf? (Habe mir das Interview nicht angehört.) Ich will gar nicht darauf hinaus, dass die Noccu-Tour das dramaturgische Nonplusultra gewesen wäre, aber was genau sind Deine Vorstellungen? Eher so eine Art Bombast mit Backings und Tänzerinnen, wie es bei der LLT umgesetzt wurde? (Da fand ich persönlich das Noccu-Konzept ansprechender.) Aber da ich mir nicht vorstellen kann, dass MM mit Bombast-Elementen arbeitet, wirst Du wohl mit einer "akribisch durchdachten Show" irgendetwas anderes meinen? Oder geht es einfach um gelungene Zwischenansagen und humorvolle Einlagen, so wie es @Shelion skizziert? Whatever: Meine Meinung hierzu ist – dabei überhaupt nicht ausschließend, dass immer Luft nach oben ist –, dass die Noccu-Tour dramaturgisch "solide" war. Eher minimalistisch und familiär, keine Neuerfindung des Rades, aber völlig in Ordnung. Eine spezielle Akribie habe ich nicht erwartet und auch nicht vermisst.

Du schreibst, Dein Eindruck sei, dass Lena weiterhin ihr eher planloses Ding durchziehe (bezogen auf Musik- und Bühnenfragen). Dass sie zu Noccu-Zeiten planlos gewesen sein soll, sei jetzt einmal dahingestellt. Ist nunmal Dein Eindruck, lass ich stehen. Aber woran machst Du Deine Annahme fest, dass irgendetwas weiterhin der Fall sein soll? Sie war seit anderthalb Jahren auf keiner Tour mehr. Die neue Scheibe kennst Du auch nicht. Warte doch erstmal Album IV ab. Dieses wird mehr – viel viel mehr – über Lenas gegenwärtiges künstlerisches Vermögen aussagen, als rückwirkende Betrachtungen zu Beleuchtungs-, Setlist-, Choreographie-Fragen etc.

Sorry fürs off.

Shelion
14.11.2014, 20:02
Wie @Shelion bereits andeutete: MM hat doppelt so viele Alben wie Lena auf dem Buckel und ist seit 11 Jahren im Business. Dies als Intro vorab ;).



Zu einer Dramaturgie im engeren Sinne: Wie baut denn MM konkret Dramaturgie innerhalb eines Songs oder generell in seinen Shows auf? (Habe mir das Interview nicht angehört.) Ich will gar nicht darauf hinaus, dass die Noccu-Tour das dramaturgische Nonplusultra gewesen wäre, aber was genau sind Deine Vorstellungen? Eher so eine Art Bombast mit Backings und Tänzerinnen, wie es bei der LLT umgesetzt wurde? (Da fand ich persönlich das Noccu-Konzept ansprechender.) Aber da ich mir nicht vorstellen kann, dass MM mit Bombast-Elementen arbeitet, wirst Du wohl mit einer "akribisch durchdachten Show" irgendetwas anderes meinen? Oder geht es einfach um gelungene Zwischenansagen und humorvolle Einlagen, so wie es @Shelion skizziert? Whatever: Meine Meinung hierzu ist – dabei überhaupt nicht ausschließend, dass immer Luft nach oben ist –, dass die Noccu-Tour dramaturgisch "solide" war. Eher minimalistisch und familiär, keine Neuerfindung des Rades, aber völlig in Ordnung. Eine spezielle Akribie habe ich nicht erwartet und auch nicht vermisst.

Sorry fürs off.

Nächsten Montag, den 17.11.2014 kannst du dir auf WDR ab 23:14 Uhr ein eigenes Bild davon machen, wie Max seine Shows aufbaut. Es wird ein einstündiger Mitschnitt des Konzerts von Max Mutzke feat. monoPunk feat. Mikis Streichquintett (Viersen) gezeigt. :wub: :verehrung:

Quelle:

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?datum=2014-11-17

Wer es sich noch nicht hat denken können.....das Konzert war phänomenal. Max spielte, nein - er musste Zugaben spielen (fast) ohne Ende. :thumbsup: Kaum jemand hat den Saal verlassen, ehe die Künstler sich nicht endgültig verabschiedet hatten. Neben mir stand ein älterer Herr, der zu mir meinte, er könne kaum noch stehn. Aber er blieb mit seiner Frau danach noch mindestens eine Stunde. :) Bin mal gespannt, was die Leute vom TV so alles rausgeschnitten haben. Max mit Flo Mega und "Charlotte"?? Man weiß es nicht. :D

Peter M. aus V.
18.11.2014, 01:46
War das ein Ereignis!

Habe mir gerade auf WDR das Konzert in Viersen angesehen. Dieser Mann ist Musik. Und in dieser kongenialen Verbindung mit Monopank und Mikis Streicherensemble potenziert sich das noch. Max mit seiner großartigen Stimme und seiner Improvisationsfähigkeit , mit seinem Ausdruck, einer, dem man jedes Gefühl abnimmt, von dem er singt. Diese Streicher, die mal sperrig, mal liebevoll diese Gefühle stützen, einen passenden Rahmen setzen, aber auch über ihn hinaus wachsen und gestalten. Und diese wahnsinnigen Jazz- Rocker von Monopunk, denen man alleine schon stundenlang zuhören kann bei ihren artistischen Meisterstücken. Und alles greift ineinander bei diesen ausgeklügelten, spannenden, , intensiven, wirkungsvollen Arrangements. Wer schreibt die? Einfach Wahnsinn!

Oben war irgendwo von Dramaturgie der Performance die Rede. Hier wird sie wesentlich von den Arrangements bestimmt. Jeder Song in sich besitzt ist so abwechslungsreich, bietet so viele Möglichkeiten des Ausdrucks, und alle, Max in vorderster Linie, spielen das voll aus. Dieses Spiel miteinander und mit dem Publikum, das nimmt einen mit. Glückwunsch, @Shelion, dass Du dabeisein konntest.

@gauloises hat in einer Beziehung Recht: Ein Vergleich mit Lena ist unzulässig, eigentlich nicht möglich. Das hier ist eine ganz andere Kategorie, hier machen Leute Musik mit einem völlig andern Hintergrund, und: es ist eine völlig andere Musik, das darf man nicht vergessen.

Ich wünsche mir, dass Max Mutzke noch einmal in meine Gegend kommt, mit dieser Zusammensetzung Musik macht und ich dabei bin!

Shelion
18.11.2014, 10:09
War das ein Ereignis!

Habe mir gerade auf WDR das Konzert in Viersen angesehen. Dieser Mann ist Musik. Und in dieser kongenialen Verbindung mit Monopank und Mikis Streicherensemble potenziert sich das noch. Max mit seiner großartigen Stimme und seiner Improvisationsfähigkeit , mit seinem Ausdruck, einer, dem man jedes Gefühl abnimmt, von dem er singt. Diese Streicher, die mal sperrig, mal liebevoll diese Gefühle stützen, einen passenden Rahmen setzen, aber auch über ihn hinaus wachsen und gestalten. Und diese wahnsinnigen Jazz- Rocker von Monopunk, denen man alleine schon stundenlang zuhören kann bei ihren artistischen Meisterstücken. Und alles greift ineinander bei diesen ausgeklügelten, spannenden, , intensiven, wirkungsvollen Arrangements. Wer schreibt die? Einfach Wahnsinn!

Oben war irgendwo von Dramaturgie der Performance die Rede. Hier wird sie wesentlich von den Arrangements bestimmt. Jeder Song in sich besitzt ist so abwechslungsreich, bietet so viele Möglichkeiten des Ausdrucks, und alle, Max in vorderster Linie, spielen das voll aus. Dieses Spiel miteinander und mit dem Publikum, das nimmt einen mit. Glückwunsch, @Shelion, dass Du dabeisein konntest.

@gauloises hat in einer Beziehung Recht: Ein Vergleich mit Lena ist unzulässig, eigentlich nicht möglich. Das hier ist eine ganz andere Kategorie, hier machen Leute Musik mit einem völlig andern Hintergrund, und: es ist eine völlig andere Musik, das darf man nicht vergessen.

Ich wünsche mir, dass Max Mutzke noch einmal in meine Gegend kommt, mit dieser Zusammensetzung Musik macht und ich dabei bin!

Sorry, aber von deinem Post kann ich beim besten Willen nichts streichen, um zu zitieren. :thumbsup: Ich gebe dir in allem Recht. Nur, das war jetzt mal grad eine mickrige Stunde von einem fast 2stündigem Konzert voller musikalischer Schmankerl, voller Witz und voller Charme. Die Damen und Herren (jaaha, diesmal waren auch ein paar Damen mit Max auf der Bühne, ist ja selten genug :D ) haben ordentlich Zugaben gegeben. Das war das längste Konzert, was je beim Jazzfestival in Viersen gespielt wurde (meines Wissens). Bin auch sehr froh, dass ich nach Viersen gereist bin für dieses Wahnsinnskonzert. Habe mir das so im Vorfeld schon gedacht, Max mit monoPunk und dann noch das Streichensemble....konnte ja nur einsame Klasse werden. :wub:

Peter M. aus V.
18.11.2014, 13:38
Zum Thema "Damen und Herren" eine Kleinigkeit, die mir als Liebhaber der deutschen Sprache aufgefallen ist: Die unvermeidliche blöde Frage "Geht's euch gut?" konnte auch Max nicht unterdrücken. Aber man beachte: "Geht's euch gut hier in Viersen?

Wohltuend, er meint die Zuhörer, nicht die Ansammlung von Gebäuden in einer Gebietskörperschaft.