rix
20.02.2011, 14:41
Was für ein geiler Abend in der Kammgarn.
Zur Einstimmung Y'Akoto. Sie konnte sofort mit dem ersten Song begeistern und ist weitaus mehr als ein Supporting Act. Ich könnte ein ganzes Konzert von ihr genießen. Sehr sympathisch, witzig und mit wunderbarer vielfältiger Stimme. Songs im Singer-Songwriter Stil, teils mit afrikanischem (Rhythmus-)Einschlag und schelmischen Texten, die Y'Akoto mit ganz viel Charme vorgetragen hat. Mehr davon. Leider gab es keine CD von ihr zu kaufen und auch im Netz habe ich außer ein paar Demoschnipsel auf ihrer MySpace-Seite und einem Feature mit The Burhorn nichts gefunden. Sachdienliche Hinweise werden danken angenommen. Ich werde die junge Dame auf jeden Fall weiter verfolgen. Da schlummert ein großes Talent.
Nach einen Umbaupause dann Max Mutzke und Band. Ich bin ja nicht so großer Fan vom Schrammel-Gitarren-Sound Marke Justin Balk, weshalb mir von Home Work Soul auch nur die Hälfte der Titel richtig gut gefallen. Aber ich wusste, dass Max live mit seiner begnadeten Stimme auch diesen Songs wieder eine Intensität einhauchen wird, die unbeschreiblich ist. So war es dann auch. Leider war der Sound nicht so glasklar abgemischt, wie ich ihn bei der Black Forrest Tour im Frankfurter Hof in Mainz erlebt hatte. In den lautesten Passagen ging Max Stimme im Sound-Getöse etwas unter und mir taten die Ohren weh, weil es so schraulte. Und das ging nicht nur mir so. Wie ihr aber gleich lesen könnt, war es trotz dieses kleines Mankos ein super Konzert. Max at its best wie wir ihn kennen und lieben! Soul pur!
Die Setlist:
1. I Can’t Get You
2. Easy Easy
3. Backyard
4. High On Your Love
5. Schwarz auf Weiß – Hier merkt man über die Jahre, die ich jetzt schon Max-Konzerte besuche, das ein neueres Publikum “nachgewachsen” ist. SaW hat früher schon mit den ersten angespielten Akkorden ein Aufjauchzen im Publikum verursacht. Die Reaktionen waren diesmal deutlich verhaltener. Aber egal, wie immer eines der Gefühls-Highlights des Abends. Schmacht.
6. Smile
7. Can’t Stop – Ein weiteres Highlight der Abends. Bei dieser Instrumentierung (ohne Balksches Schrammeln) kommt Max Stimme so wunderbar zur Geltung, dass es nicht schöner geht. Standing Ovation von mir (es war aber sowie unbestuhlt).
8. Fever – Max und die Band hat sichtlich ganz viel Spaß an der Live-Version, des mitreißenden Songs. Und der Spaß kam zu 100% rüber. Abtanzen war angesagt.
9. Sommerregen – Ohne Worte. Wie immer eine Bank.
10. Music – Für mich die Enttäuschung des Abends. Music ist zusammen mit Forever mein absoluter Favorit auf Home Work Soul, aber die Live-Instrumentierung konnte die Dichte des elektronischen Album-Sounds nicht ansatzweise wiedergeben. Schade.
11. Nur Du – Ein „alter“ Mutzke/Raab Song, der live immer noch wunderbar funktioniert.
12. Forever – Was Music nicht geschafft hat, hat Forever zu 200% geschafft. Drive, Sound, Dichte, Dynamik, einfach alles hat gestimmt. Gänsehaut pur.
13. Bring On The Sun – Natürlich hatte Max sein Publikum wie immer schon nach den ersten Songs voll im Griff und er hatte mit uns einen zuverlässigen Background Chor, der er auch immer einzusetzen wusste. Bei Bring on the Sun wurde es zu einem richtigen Happening. Da hatte jeder seinen Spaß – Max und Band eingeschlossen.
14. Different tonight – Hier durfen wir uns wieder etwa beruhigen und den Puls runterbringen.
15. Let it Happen – Um ihn dann hier gleich wieder auf 200 zu bringen. Live rockt der Song.
16. Girl In Tokyo – Erste Zugabe. Ohne Worte, außer: You make me feel like a man. Yeah!!!!!!
17. Can’t Wait Until Tonight – Eigentlich wie immer. Aber inzwischen nimmt Max seinen Klassiker und das Mitsingen jeder Zeile durch das Publikum mit Ironie. Er hat nach den ersten Worten einfach aufgehört zu singen und es uns überlassen, die Strophe zu vollenden. Dann eine Geste von ihm, die wohl sagen sollte: Ihr seid nicht ganz richtig im Kopf. Max Du Schelm Du.
18. Marie
19. Me And Mrs Jones - Der absolute Oberhammer war aber die Zugabe zur Zugabe: Max im Duett mit Y'Akoto. Allein dieser eine Song war den Eintritt und die Reise nach KL wert! Mehr als hörenswert, nein zum Niederknien schön und zum Ganz-Tief-Verbeugen vor zwei wunderbarsten Sängern. Vielen Dank übrigens an Silvara333 für's Aufnehmen und Hochladen in die Tube (youtube.com/watch?v=t0vdUO2Z3oY)! Die Tonqualität ist bemerkenswert gut. Unbedingt ansehen und vor allem anhören!!!
Vielen Dank an Max und Band und auch an Y'Akoto für den wunderschönen Abend und ein geiles Konzert. Aber das sagte ich ja schon.
Zur Einstimmung Y'Akoto. Sie konnte sofort mit dem ersten Song begeistern und ist weitaus mehr als ein Supporting Act. Ich könnte ein ganzes Konzert von ihr genießen. Sehr sympathisch, witzig und mit wunderbarer vielfältiger Stimme. Songs im Singer-Songwriter Stil, teils mit afrikanischem (Rhythmus-)Einschlag und schelmischen Texten, die Y'Akoto mit ganz viel Charme vorgetragen hat. Mehr davon. Leider gab es keine CD von ihr zu kaufen und auch im Netz habe ich außer ein paar Demoschnipsel auf ihrer MySpace-Seite und einem Feature mit The Burhorn nichts gefunden. Sachdienliche Hinweise werden danken angenommen. Ich werde die junge Dame auf jeden Fall weiter verfolgen. Da schlummert ein großes Talent.
Nach einen Umbaupause dann Max Mutzke und Band. Ich bin ja nicht so großer Fan vom Schrammel-Gitarren-Sound Marke Justin Balk, weshalb mir von Home Work Soul auch nur die Hälfte der Titel richtig gut gefallen. Aber ich wusste, dass Max live mit seiner begnadeten Stimme auch diesen Songs wieder eine Intensität einhauchen wird, die unbeschreiblich ist. So war es dann auch. Leider war der Sound nicht so glasklar abgemischt, wie ich ihn bei der Black Forrest Tour im Frankfurter Hof in Mainz erlebt hatte. In den lautesten Passagen ging Max Stimme im Sound-Getöse etwas unter und mir taten die Ohren weh, weil es so schraulte. Und das ging nicht nur mir so. Wie ihr aber gleich lesen könnt, war es trotz dieses kleines Mankos ein super Konzert. Max at its best wie wir ihn kennen und lieben! Soul pur!
Die Setlist:
1. I Can’t Get You
2. Easy Easy
3. Backyard
4. High On Your Love
5. Schwarz auf Weiß – Hier merkt man über die Jahre, die ich jetzt schon Max-Konzerte besuche, das ein neueres Publikum “nachgewachsen” ist. SaW hat früher schon mit den ersten angespielten Akkorden ein Aufjauchzen im Publikum verursacht. Die Reaktionen waren diesmal deutlich verhaltener. Aber egal, wie immer eines der Gefühls-Highlights des Abends. Schmacht.
6. Smile
7. Can’t Stop – Ein weiteres Highlight der Abends. Bei dieser Instrumentierung (ohne Balksches Schrammeln) kommt Max Stimme so wunderbar zur Geltung, dass es nicht schöner geht. Standing Ovation von mir (es war aber sowie unbestuhlt).
8. Fever – Max und die Band hat sichtlich ganz viel Spaß an der Live-Version, des mitreißenden Songs. Und der Spaß kam zu 100% rüber. Abtanzen war angesagt.
9. Sommerregen – Ohne Worte. Wie immer eine Bank.
10. Music – Für mich die Enttäuschung des Abends. Music ist zusammen mit Forever mein absoluter Favorit auf Home Work Soul, aber die Live-Instrumentierung konnte die Dichte des elektronischen Album-Sounds nicht ansatzweise wiedergeben. Schade.
11. Nur Du – Ein „alter“ Mutzke/Raab Song, der live immer noch wunderbar funktioniert.
12. Forever – Was Music nicht geschafft hat, hat Forever zu 200% geschafft. Drive, Sound, Dichte, Dynamik, einfach alles hat gestimmt. Gänsehaut pur.
13. Bring On The Sun – Natürlich hatte Max sein Publikum wie immer schon nach den ersten Songs voll im Griff und er hatte mit uns einen zuverlässigen Background Chor, der er auch immer einzusetzen wusste. Bei Bring on the Sun wurde es zu einem richtigen Happening. Da hatte jeder seinen Spaß – Max und Band eingeschlossen.
14. Different tonight – Hier durfen wir uns wieder etwa beruhigen und den Puls runterbringen.
15. Let it Happen – Um ihn dann hier gleich wieder auf 200 zu bringen. Live rockt der Song.
16. Girl In Tokyo – Erste Zugabe. Ohne Worte, außer: You make me feel like a man. Yeah!!!!!!
17. Can’t Wait Until Tonight – Eigentlich wie immer. Aber inzwischen nimmt Max seinen Klassiker und das Mitsingen jeder Zeile durch das Publikum mit Ironie. Er hat nach den ersten Worten einfach aufgehört zu singen und es uns überlassen, die Strophe zu vollenden. Dann eine Geste von ihm, die wohl sagen sollte: Ihr seid nicht ganz richtig im Kopf. Max Du Schelm Du.
18. Marie
19. Me And Mrs Jones - Der absolute Oberhammer war aber die Zugabe zur Zugabe: Max im Duett mit Y'Akoto. Allein dieser eine Song war den Eintritt und die Reise nach KL wert! Mehr als hörenswert, nein zum Niederknien schön und zum Ganz-Tief-Verbeugen vor zwei wunderbarsten Sängern. Vielen Dank übrigens an Silvara333 für's Aufnehmen und Hochladen in die Tube (youtube.com/watch?v=t0vdUO2Z3oY)! Die Tonqualität ist bemerkenswert gut. Unbedingt ansehen und vor allem anhören!!!
Vielen Dank an Max und Band und auch an Y'Akoto für den wunderschönen Abend und ein geiles Konzert. Aber das sagte ich ja schon.