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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 06.06.2017 | 22:05 Uhr | VOX | Die Lena-Story



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gauloises
07.06.2017, 15:14
Man muss ja immer sehen wo's herkommt.
Sing meinen Song wird von Talpa produziert, und die haben auch schon TVK produziert ;)

TVK wurde aber nicht von der RTL-Group ausgestrahlt ;).

Zur Doku: Mir ist schon klar, dass kein Sender so dämlich ist, einen Star einer eigenen Staffel in einer eigenen Doku "bloßzustellen". Daher könnte man sagen, es gab gestern keine Überraschung. Hinzufügen darf man aber auch: 1) Die Doku ist toll gemacht, es hätte ja auch nichtssagende Lena-Beschreibungen einer Gercke geben können (jetzt nur als Beispiel, ich habe sonst nichts gegen die andere Lena). 2) Und hier muss ich etwas ausholen: Der Anti-Hype 2011 wird recht offensiv angesprochen (was ich gut finde), und es wird auch thematisiert, dass da bestimmte Medien, sagen wir, etwas überzogene Messlatten anlegten. Wenn dann in einer schnellen Schnittfolge ausgerechnet eine Frauke-Ludowig-Anmoderation aus jener Zeit eingeblendet wird, so empfinde ich dabei, selbst wenn es überhaupt keine durchdachte Aktion der Macher sein sollte, eine gewisse dialektische Befriedigung ;).

bates
07.06.2017, 16:03
Wenn dann in einer schnellen Schnittfolge ausgerechnet eine Frauke-Ludowig-Anmoderation aus jener Zeit eingeblendet wird, so empfinde ich da, selbst wenn es überhaupt keine durchdachte Aktion der Macher sein sollte, eine Art dialektische Befriedigung ;).

Ja aber heute ist Frauke doch Lenafan :wub:.


( ;) Mir ging's natürlich genau wie Dir.)

Claudio
07.06.2017, 18:27
"Da geht es hauptsächlich ums Verstecken" ...

LilyHydrangea
07.06.2017, 22:18
Die Doku hat sooo viele Erinnerungen geweckt. Danke, Handwerker, ähm, VOX!
Es war schön, so viele Wegbegleiter von Lena zu hören und natürlich auch Lenas eigene Einschätzungen. Ich hoffe, die Sendung hat einigen Leuten gezeigt, warum wir Lena so lieben :wub:
Lena und ihr Management machen alles richtig, um den Eindruck von Lena als Künstlerin in der Öffentlichkeit zu verstärken. Lena wirkte sehr reflektiert und die Moderatorin Jeannine Michaelsen, die ich noch von 1Live kenne (da war sie von 2013 bis 2015) ist auch sehr sympathisch.

Eine winzige Frage ist mir jedoch geblieben, vielleicht ist da auch nur was an mir vorbeigegangen: Als Maya Saban zu Wort kam, wurde eingeblendet "Seit 2009 mit Lena befreundet"
Wie können sich Lena und Maya seit 2009 kennen? Ich dachte immer, sie hätten sich bei der ESC-Vorbereitung 2010 kennengelernt.

j_easy
07.06.2017, 23:41
Mich überraschte etwas das (nur) Herr Amend vom Zeitmagazin (den ich sehr schätze) zur Sprache kam und nicht Imre Grimm, als Lena Kenner und Begleiter der ersten Stunde.

Doktor Landshut
08.06.2017, 01:09
Mich überraschte etwas das (nur) Herr Amend vom Zeitmagazin (den ich sehr schätze) zur Sprache kam und nicht Imre Grimm, als Lena Kenner und Begleiter der ersten Stunde.

Da spielt natürlich auch der prominentere Status eines Zeit-Magazin-Autors gegenüber dem eines Redakteurs einer hannoveranischen Provinzzeitung eine Rolle.

esiststeffen
08.06.2017, 04:11
Der Anti-Hype 2011 wird recht offensiv angesprochen (was ich gut finde), und es wird auch thematisiert, dass da bestimmte Medien, sagen wir, etwas überzogene Messlatten anlegten. Wenn dann in einer schnellen Schnittfolge ausgerechnet eine Frauke-Ludowig-Anmoderation aus jener Zeit eingeblendet wird, so empfinde ich dabei, selbst wenn es überhaupt keine durchdachte Aktion der Macher sein sollte, eine gewisse dialektische Befriedigung ;).

Ja, die Teile, die sich mit dem ESC 2011 beschäftigten, fand ich auch am Interessantesten und Bemerkenswertesten ;) .... wie einige hier vermutlich wissen, war ich (ganz ähnlich wie es Herr Amend sagte) auch zeitlebens alles andere als ein Freund dieses Wiederantritts und gehörte daher auch zu denen, die 2010 doch sehr von ihr geflasht waren, dann aber 2011 sehr unter dem "absoluten Lena-Overkill" gekitten haben und auch zu dem Schluss gekommen waren, dass sie doch nur eine hohle, unsympathische Zicke ist :whistle:

Jedenfalls, ich weiß nicht, ob und in welchem Umfang sich Lena zuvor schon mal über die Ereignisse des Jahres 2011 aus heutiger Sicht geäußert hat; auf jeden Fall hat das für mich ja eher bestätigt, was ich schon von Anfang an so wahrgenommen hatte: Dass der Wiederantritt v.a. Stefans Projekt war, bei dem dann Lena eher aus Sympathie und Dankbarkeit ihm gegenüber (oder vielleicht sogar auch aus der Angst heraus, ihn zu enttäuschen?) mitgezogen hat; und dass das für sie vielleicht nicht sooo eine Herzensangelegenheit wie für ihren Mentor war, auch wenn sie natürlich stets tapfer und ehrgeizig mitgezogen hat ... ;)
Aber was ich mich dabei trotz allem auch ein wenig gefragt habe: Waren "die Leute" damals ernsthaft enttäuscht, dass Lena kein zweites Mal gewonnen hat? Ging jemals jemand ernsthaft davon aus, dass es darum ginge und das das Ziel sei? Das hatte ich bis jetzt eher für die Denke einiger überverwubbter Lenafans gehalten; für mich lief Lenas zweite Teilnahme schon damals eher so ein bisschen als ein Auftritt außer Konkurrenz .... :gruebel:


Und was ich mich bei der Sendung auch gefragt habe: Wie wörtlich ist es zu nehmen, dass Lena an ihre Woche in Oslo tatsächlich gaaar keine Erinnerungen mehr hat? Ausgenommen an ihre Geburtstagstorte? :gruebel:
(wobei ich es ein biiiiisschen vielleicht schon nachvollziehen kann: Den deutschen WM-Gewinn 2014 und die anschließende Siegerehrung haben für mich auch heute noch etwas irgendwie Surreales, was ich schon damals eher wie durch einen Schleier wahrgenommen habe. Und wenn schon mir vor dem heimischen Fernseher das so ging, wie muss es sich dann erst für die Spieler auf dem Rasen angefühlt haben?)

earplane
08.06.2017, 08:52
Da spielt natürlich auch der prominentere Status eines Zeit-Magazin-Autors gegenüber dem eines Redakteurs einer hannoveranischen Provinzzeitung eine Rolle.

Chefredakteur ZEITmagazin und Herausgeber Weltkunst, DIE ZEIT
http://www.zeit.de/autoren/A/Christoph_Amend/index.xml

bates
08.06.2017, 09:29
Und was ich mich bei der Sendung auch gefragt habe: Wie wörtlich ist es zu nehmen, dass Lena an ihre Woche in Oslo tatsächlich gaaar keine Erinnerungen mehr hat? Ausgenommen an ihre Geburtstagstorte? :gruebel:
(wobei ich es ein biiiiisschen vielleicht schon nachvollziehen kann: Den deutschen WM-Gewinn 2014 und die anschließende Siegerehrung haben für mich auch heute noch etwas irgendwie Surreales, was ich schon damals eher wie durch einen Schleier wahrgenommen habe. Und wenn schon mir vor dem heimischen Fernseher das so ging, wie muss es sich dann erst für die Spieler auf dem Rasen angefühlt haben?)

Naja, mit Deinem WM-Vergleich beantwortest Du Dir die Frage ja schon selbst (wobei ich es kurios finde, dass einen das als Zuschauer derart durchbeuteln kann, aber das nur nebenbei ;)). Es ist ja nicht so, dass Lena nicht mehr weiß, dass sie in Oslo aufgetreten ist. Und das wird kein reines Faktenwissen sein, natürlich wird sie auch noch Bilder und Eindrücke im Kopf haben. Ich glaube, was sie meint, ist eine Art emotionale Abkopplung, sie kann sich nicht mehr erinnern, wie sich diese totale Ausnahmesituation, als sie akut in ihr steckte, angefühlt hat - sie sagte ja auch schon mal, sie schaut auf die Fernsehbilder wie auf Bilder einer anderen Person. Und das scheint mir ein ziemlich normales Reaktionsmuster zu sein. In viel bescheidenerem Rahmen dürften das viele Leute kennen, etwa bei öffentlichen Auftritten wie Vorträgen usw.

Kurz: Was Lena mit "nicht mehr erinnern" meint, ist, dass sie sich die Situation nicht mehr vergegenwärtigen kann.

rumimo
08.06.2017, 11:24
...Eine winzige Frage ist mir jedoch geblieben ... Als Maya Saban zu Wort kam, wurde eingeblendet "Seit 2009 mit Lena befreundet"
Wie können sich Lena und Maya seit 2009 kennen? Ich dachte immer, sie hätten sich bei der ESC-Vorbereitung 2010 kennengelernt.
Das Vorsingen in der Box war doch schon 2009, oder? Vieleicht daher.