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Thema: Wie gewinnt man den ESC?

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    Putin ist so 1 Pimmel
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Aber hätte dem Russen nicht gerade dieser Geruch des Überkonstruierten angehaftet, und vor allem der einer recht offensichtlichen Kopie des Vorjahressiegers, hätte es ja vielleicht auch noch ein bisschen weiter nach oben gehen können als "nur" auf Platz 3 ..... dem Publikum hat es ja offensichtlich gefallen, bei den Jurys wurde er aber nur Fünfter.
    Das mit den Juries hat im Fall von Russland aber wohl tatsächlich eher politische Gründe. Wenn die Anrufer aus der Ukraine den Russen klar auf Platz1 sehen und die Jury ihn genau so klar kollektiv auf den letzten Platz setzen dann ahnt man schon dass die Wertung wenig mit dem Auftritt selbst zu tun hat.
    Und die Russen haben es ja geschafft mehrere ihrer ehemaligen Vasallenstaaten zu verärgern.


    Auch wer aus Polen kommt scheint bei den Juries generell schlechte Karten zu haben. Warum das so ist lässt sich allerdings nicht mit Politik erklären.

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    so very cautious
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Ich erlaube mir mal, das in diesen Thread zu transferieren:

    Zitat Zitat von Eulenspiegel Beitrag anzeigen
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    Herr Schreiber will jetzt das machen, was ich seit Jahren predige

    Aud den Song kommt es an.
    Direkter Widerspruch.

    Man sehe sich den Satz von Thomas Schreiber doch mal genau an:

    Zitat Zitat von Thomas Schreiber
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    Unser Hauptziel wird künftig die Suche nach ESC-Songs sein. Dazu suchen wir Interpreten, dann kümmern wir uns um die Inszenierung.
    Aus der Wortwahl trieft der gleiche Geist, den Peter Paul Benz neulich so auf den Punkt brachte: "Der NDR geht an den ESC wie eine Behörde an ein Problem." Man liest den Satz, und man hört einen Beamten sprechen. Man stelle sich das aus dem Mund von Stefan Raab vor - undenkbar. Mit der Haltung wird das nix, völlig egal, ob man zuerst den Interpreten oder den Song sucht.

    Das Kopfzerbrechen, ob "der Interpret" oder "der Song" oder "die Inszenierung" "am wichtigsten" ist, verrät schon das ganze bürokratische Denken. Der ESC ist eine Fernsehshow. Er ist kein "Songwettbewerb, der außerdem auch noch im Fernsehen ausgestrahlt wird", sondern die Ausstrahlung im Fernsehen ist der Daseinszweck des Ganzen. Den Wettbewerb gewinnt, wer es schafft, in drei Minuten die beste Fernsehunterhaltung zu bieten. In diesen drei Minuten sind Song, Interpret und Inszenierung eine unauflösliche Einheit; völlig müßig, das gegeneinander abzuwägen, es muss alles drei geil sein, und es muss alles drei zusammen geil sein. Raab kann beim ESC deshalb so eine Erfolgsbilanz aufweisen, weil er das genau weiß, und dass er dafür ein gutes Auge und ein gutes Ohr hatte, lag einfach daran, dass er sowohl leidenschaftlicher Fernsehmacher wie leidenschaftlicher Musiker und Musik-Fan ist.

    Und dann konnte er natürlich auch andere Leute mit seiner Begeisterung anstecken. Das ist viel wichtiger als die Frage, wie man den Ablauf dieses Vorentscheids nun genau organisiert, so viele Möglichkeiten gibt es da auch gar nicht. Man muss eine Stimmung erzeugen, die Leute, die was draufhaben, anzieht (so ähnlich hat Raab das ja auch tatsächlich vor USFO formuliert).

    Das alles garantiert natürlich noch kein gutes Abschneiden und erst recht keinen Sieg, schafft aber die ersten Voraussetzungen dafür. Sonst wird der deutsche ESC-Beitrag die gleiche freudlose Angelegenheit bleiben wie in den letzten Jahren, völlig egal, was man "zuerst sucht".
    Geändert von bates (24.05.2016 um 09:23 Uhr) Grund: Noch stärkere Betonung, damit's auch wirklich jeder versteht.

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    taken by a lena
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
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    Das Kopfzerbrechen, ob "der Interpret" oder "der Song" oder "die Inszenierung" "am wichtigsten" ist, verrät schon das ganze bürokratische Denken. Der ESC ist eine Fernsehshow. Er ist kein "Songwettbewerb ...
    Der ESC IST aber ein Songwettbewerb oder soll das zumindest sein. Bereits 2010 konnten die Zuschauer in der Vorentscheidung immerhin zwischen 3 Songs auswählen, 2011 stand dann die Interpretin bereits fest und es ging tatsächlich nur um die Songs. Und bereits in diesem Jahr sollte es ja zunächst wieder nicht um die Auswahl des Interpreten, sondern um die der Songs gehen.

    Ob es jetzt der richtige Weg ist, erst die Songs zu suchen und dann zu schauen, wer das als Interpret gut rüberbringen kann? In Anbetracht der Tatsache, daß bei den letzten Vorentscheiden die Interpreten ja oft gar nicht so schlecht waren, aber eben die Songs allenfalls mittelmäßig, kann man das zumindest einmal versuchen. Und sich dann tatsächlich einmal mehr Gedanken über die optische Präsentation zu machen als in den letzten Jahren (so wie es auch für Xavier Naidoo ja schon angedacht war) ist sicher kein Fehler, auch hier kann Raab 2011 wieder als Vorbild dienen.

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    @maybear: Sorry, aber Dein mitten im Satz abreißendes Zitat meines Posts ist geradezu grotesk sinnentstellend. Dementsprechend geht auch Dein Einwand völlig an dem Punkt vorbei, den ich ansprechen wollte. Wirklich ärgerlich.

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    @bates,
    es kommt auch noch eine kleine, aber nicht ganz unwesentliche Sache hinzu:
    Raab hatte einen größeren Etat und mußte sich nicht jeden Furz erst mal auf dem Dienstweg absegnen lassen.

    2011 holte er sich beispielsweise die besten Lichtdesigner und die kamen auch weil sie wußten, dass sie bei Raab künstlerisch experimentieren konnten, selbst wenn das ein paar Euro mehr kostet . Wie manche große Intendanten war Raab zwar als Ausführender nicht immer "der Größte", aber er hatte die Fähigkeit Qualität zu erkennen und war dann auch bereit sich für die in "seinem Team" gefundenen Lösungen voll einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
    Geändert von Brummell (24.05.2016 um 11:07 Uhr)

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
    This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote



    Aus der Wortwahl trieft der gleiche Geist, den Peter Paul Benz neulich so auf den Punkt brachte: "Der NDR geht an den ESC wie eine Behörde an ein Problem." Man liest den Satz, und man hört einen Beamten sprechen. Man stelle sich das aus dem Mund von Stefan Raab vor - undenkbar. Mit der Haltung wird das nix, völlig egal, ob man zuerst den Interpreten oder den Song sucht.

    Das Kopfzerbrechen, ob "der Interpret" oder "der Song" oder "die Inszenierung" "am wichtigsten" ist, verrät schon das ganze bürokratische Denken. Der ESC ist eine Fernsehshow. Er ist kein "Songwettbewerb, der außerdem auch noch im Fernsehen ausgestrahlt wird", sondern die Ausstrahlung im Fernsehen ist der Daseinszweck des Ganzen. Den Wettbewerb gewinnt, wer es schafft, in drei Minuten die beste Fernsehunterhaltung zu bieten. In diesen drei Minuten sind Song, Interpret und Inszenierung eine unauflösliche Einheit; völlig müßig, das gegeneinander abzuwägen, es muss alles drei geil sein, und es muss alles drei zusammen geil sein. Raab kann beim ESC deshalb so eine Erfolgsbilanz aufweisen, weil er das genau weiß, und dass er dafür ein gutes Auge und ein gutes Ohr hatte, lag einfach daran, dass er sowohl leidenschaftlicher Fernsehmacher wie leidenschaftlicher Musiker und Musik-Fan ist.

    Und dann konnte er natürlich auch andere Leute mit seiner Begeisterung anstecken. Das ist viel wichtiger als die Frage, wie man den Ablauf dieses Vorentscheids nun genau organisiert, so viele Möglichkeiten gibt es da auch gar nicht. Man muss eine Stimmung erzeugen, die Leute, die was draufhaben, anzieht (so ähnlich hat Raab das ja auch tatsächlich vor USFO formuliert).

    Das alles garantiert natürlich noch kein gutes Abschneiden und erst recht keinen Sieg, schafft aber die ersten Voraussetzungen dafür. Sonst wird der deutsche ESC-Beitrag die gleiche freudlose Angelegenheit bleiben wie in den letzten Jahren, völlig egal, was man "zuerst sucht".
    So ist es und für genau den Song rufen die Zuschauer an. Alles andere ist Blödsinn zu denken, dass es funktioniert.

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Leider ist das ein Mythos der seit Jahren hier immer wieder wiederholt wird. Raabs Vorentscheid war völlig irrelevant, wäre Lena nicht gefunden worden, ...

    Roman die singende Schlaft... war nur relativ erfolgreich, weil ein Jamie Cullum Song eingekauft worden war, stellt euch vor Jamie Cullum wäre damit aufgetreten.

    Die ganze Vorinzenierung durch Raab lenkte immer nur davon ab, dass in Wirklichkeit nachher ein relativ guter Song mit einrm halbwegs stimmigen Interpreten verbunden wurde.

    Lena hätte ohne Satellite, ohne den Song nichts gerissen. Russland, wo bestimmt im Moment alles wie in einer Behörde streng vorgegeben funktioniert , kauft wieviele andere Länder seit Jahren zwar schlechte,aber für den ESC brauchbare Schweden Songs ein,Schweden sowieso. Andere Länder machen das genauso.

    Raab legte immer Wert auf einen eingekauften guten Song. Ja in den Anfängen, machte er noch Zirkus, aber später kaufte er nur noch den Song ein.

    Ja bei Ann Sophie wurde wohl auch der Song gekauft, aber da wollte der NDR wohl Geld sparen

    Wir können ja Geld sammeln, für nen Song a la "Shake it off" werden wohl 3.59€ fällig
    Geändert von Eulenspiegel (24.05.2016 um 11:57 Uhr)

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von maybear Beitrag anzeigen
    This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
    Der ESC IST aber ein Songwettbewerb oder soll das zumindest sein. Bereits 2010 konnten die Zuschauer in der Vorentscheidung immerhin zwischen 3 Songs auswählen, 2011 stand dann die Interpretin bereits fest und es ging tatsächlich nur um die Songs. Und bereits in diesem Jahr sollte es ja zunächst wieder nicht um die Auswahl des Interpreten, sondern um die der Songs gehen.

    Ob es jetzt der richtige Weg ist, erst die Songs zu suchen und dann zu schauen, wer das als Interpret gut rüberbringen kann? In Anbetracht der Tatsache, daß bei den letzten Vorentscheiden die Interpreten ja oft gar nicht so schlecht waren, aber eben die Songs allenfalls mittelmäßig, kann man das zumindest einmal versuchen. Und sich dann tatsächlich einmal mehr Gedanken über die optische Präsentation zu machen als in den letzten Jahren (so wie es auch für Xavier Naidoo ja schon angedacht war) ist sicher kein Fehler, auch hier kann Raab 2011 wieder als Vorbild dienen.
    Die Songs waren schlecht. Ghost fand ich noch nicht mal so schlecht,wie die Vorgänger, aber ich muss zugestehen, dass die in Sat1 entstandene Inzenierung kontraproduktiv war.

    Elaizas, Ann Sophies, Cascadas Songs waren absoluter Schrott.

    Wobei der Song von Elaiza immer noch besser war, als die ganzen Favoritensongs des NDR.

    Unheilig....

    Aber nochmal gute Songs, ein garantierter Top 3, kostet Geld, wenn der Künstler den selber veröffentlicht, und so schnell mal ein paar Mio verdient...
    Geändert von Eulenspiegel (24.05.2016 um 12:06 Uhr)

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    so very cautious
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    @Eulenspiegel: Der Song Satellite hätte mit einem langweiligen Interpreten aber auch nichts gerissen. Und beides wiederum hätte man mit einer völlig bekloppten Inszenierung auch noch an die Wand fahren können. Man kann, das war mein Punkt, diese drei Elemente gar nicht künstlich auseinanderdividieren.

    Der ESC ist nun mal keine Veranstaltung, wo in der Stadthalle Hintertupfingen ein paar ernsthafte junge Musikanten aus ganz Europa ein ernsthaftes Lied vortragen und eine ernsthafte Fachjury darüber entscheidet, welches Lied das kompositorisch beste war – und dann kommt noch jemand auf die Idee, da mal ein paar Fernsehkameras hinzustellen. Nein, der ESC ist von vornherein für die Fernsehkameras und Fernsehmikrofone gedacht und gemacht, es ist ein audiovisuelles Spektakel, das einen langen Samstagabend ein Millionenpublikum mit Chips und Bier an die Couch fesseln soll. Der Songwettbewerb ist dafür das Mittel zum Zweck, so wie es die Wetten bei „Wetten, dass“ sind.

    Wenn man also in einer solchen Show auffallen oder gar gewinnen will, dann muss man mit der Haltung daran gehen, gutes Fernsehentertainment machen zu wollen. Natürlich ist dafür der Song nicht unwichtig, im Gegenteil. Aber eine Beamten-Haltung, die sich angestrengt Gedanken über die Problemlösungsstrategie macht, wird damit keinen Erfolg haben. Der von Dir zitierte Satz von Thomas Schreiber ist so sexy wie Knäckebrot. Damit begeistert man weder sich selbst noch andere, damit lockt man weder gute Songs noch gute Interpreten hinterm Ofen hervor.
    Geändert von bates (24.05.2016 um 14:29 Uhr) Grund: Gekürzt wg. Wh. zum ersten Post

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
    This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
    Aus der Wortwahl trieft der gleiche Geist, den Peter Paul Benz neulich so auf den Punkt brachte: "Der NDR geht an den ESC wie eine Behörde an ein Problem." Man liest den Satz, und man hört einen Beamten sprechen. Man stelle sich das aus dem Mund von Stefan Raab vor - undenkbar. Mit der Haltung wird das nix, völlig egal, ob man zuerst den Interpreten oder den Song sucht.

    ...

    Er ist kein "Songwettbewerb, der außerdem auch noch im Fernsehen ausgestrahlt wird", sondern die Ausstrahlung im Fernsehen ist der Daseinszweck des Ganzen. Den Wettbewerb gewinnt, wer es schafft, in drei Minuten die beste Fernsehunterhaltung zu bieten. In diesen drei Minuten sind Song, Interpret und Inszenierung eine unauflösliche Einheit; völlig müßig, das gegeneinander abzuwägen, es muss alles drei geil sein, und es muss alles drei zusammen geil sein. Raab kann beim ESC deshalb so eine Erfolgsbilanz aufweisen, weil er das genau weiß, und dass er dafür ein gutes Auge und ein gutes Ohr hatte, lag einfach daran, dass er sowohl leidenschaftlicher Fernsehmacher wie leidenschaftlicher Musiker und Musik-Fan ist.

    Und dann konnte er natürlich auch andere Leute mit seiner Begeisterung anstecken. Das ist viel wichtiger als die Frage, wie man den Ablauf dieses Vorentscheids nun genau organisiert, so viele Möglichkeiten gibt es da auch gar nicht. Man muss eine Stimmung erzeugen, die Leute, die was draufhaben, anzieht (so ähnlich hat Raab das ja auch tatsächlich vor USFO formuliert).
    Ich habe mir mal erlaubt etwas in deinem Beitrag herum zu schnippeln und einzelne Sätze hervor zu heben.
    Ich denke zwar dass ein geeigneter Song wichtig ist. Aber wie du richtig bemerkst genügt das nicht. Hätten wir 2010 statt Lena irgendwen anders (wie wäre es mit einem DSDS Sieger? ) mit dem Satelliten nach Oslo geschickt und in ein albernes Kostüm gesteckt wären wir auch damit hinten gelandet.
    Für einen Sieg muss eben wirklich alles passen.

    Das Vorentscheids Konzept der letzten Jahre kann bestenfalls mal zu einem Zufallstreffer führen. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering. Selbst falls mal aus Versehen ein guter Song dabei ist.

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
    This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
    @Eulenspiegel: Der Song Satellite hätte mit einem langweiligen Interpreten aber auch nichts gerissen. Und beides wiederum hätte man mit einer völlig bekloppten Inszenierung auch noch an die Wand fahren können. Man kann, das war mein Punkt, diese drei Elemente gar nicht künstlich auseinanderdividieren.

    Der ESC ist nun mal keine Veranstaltung, wo in der Stadthalle Hintertupfingen ein paar ernsthafte junge Musikanten aus ganz Europa ein ernsthaftes Lied vortragen und eine ernsthafte Fachjury darüber entscheidet, welches Lied das kompositorisch beste war – und dann kommt noch jemand auf die Idee, da mal ein paar Fernsehkameras hinzustellen. Nein, der ESC ist von vornherein für die Fernsehkameras und Fernsehmikrofone gedacht und gemacht, es ist ein audiovisuelles Spektakel, das einen langen Samstagabend ein Millionenpublikum mit Chips und Bier an die Couch fesseln soll. Der Songwettbewerb ist dafür das Mittel zum Zweck, so wie es die Wetten bei „Wetten, dass“ sind.

    Wenn man also in einer solchen Show auffallen oder gar gewinnen will, dann muss man mit der Haltung daran gehen, gutes Fernsehentertainment machen zu wollen. Natürlich ist dafür der Song nicht unwichtig, im Gegenteil. Aber eine Beamten-Haltung, die sich angestrengt Gedanken über die Problemlösungsstrategie macht, wird damit keinen Erfolg haben. Der von Dir zitierte Satz von Thomas Schreiber ist so sexy wie Knäckebrot. Damit begeistert man weder sich selbst noch andere, damit lockt man weder gute Songs noch gute Interpreten hinterm Ofen hervor.


    Immerhin hat auch Jennifer Braun, die stimmlich ja auch einiges draufhatte, Satellite als einen ihrer drei möglichen ESC-Songs im USFO-Finale gesungen - in einer Version, die sich von Lenas ESC-Performance deutlich unterschieden hat. Soweit ich mich erinnern kann, war ihre Satellite-Version im Voting dann aber extrem abgeschlagen hinter den beiden anderen Songs, die sie performt hat.

    Song und Interpret müssen einfach zusammenpassen.

    EDIT: Okay, earplane ist mir zuvorgekommen
    Geändert von LilyHydrangea (24.05.2016 um 14:49 Uhr)

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    taken by a lena
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
    This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
    @maybear: Sorry, aber Dein mitten im Satz abreißendes Zitat meines Posts ist geradezu grotesk sinnentstellend. Dementsprechend geht auch Dein Einwand völlig an dem Punkt vorbei, den ich ansprechen wollte. Wirklich ärgerlich.
    Auch sorry, aber warum soll man ein Fullquote machen, wenn der zitierte Beitrag direkt im Post davor steht?

    Ich wollte dir ja auch gar nicht komplett widersprechen, sondern auf einige Punkte hinweisen. Meiner Meinung nach kann Schreiber weder von seiner Person her noch von seiner Funktion Stefan Raab ersetzen, er müßte die kreativen Köpfe auswählen und ihnen den Rücken freihalten. Begeisterung für den ESC und Siegeswille allein reicht auch nicht, wie man bei Ralph Siegel sieht.

    Schreibers Absicht, die Auswahl des Songs mehr in den Vordergrund zu stellen, halte ich jedenfalls für sinnvoll und das entspricht eben auch Raabs Vorgehen.

    Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
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    ... so sexy wie Knäckebrot. Damit begeistert man weder sich selbst noch andere, damit lockt man weder gute Songs noch gute Interpreten hinterm Ofen hervor.
    Da ist das Problem eher der ESC selbst sowie die große Gefahr gerade für etablierte Künstler, schlecht abzuschneiden. Wer weiß, ob Lena sich bei USFO überhaupt beworben hätte, wenn sie gewußt hätte, daß es um den ESC geht ...

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von maybear Beitrag anzeigen
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    Da ist das Problem eher der ESC selbst sowie die große Gefahr gerade für etablierte Künstler, schlecht abzuschneiden. Wer weiß, ob Lena sich bei USFO überhaupt beworben hätte, wenn sie gewußt hätte, daß es um den ESC geht ...
    Ich halte eher für unwahrscheinlich das sie den zusammenhang nicht bemerkt hat, da er ja grund des casting war

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    Putin ist so 1 Pimmel
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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von vampire67 Beitrag anzeigen
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    Ich halte eher für unwahrscheinlich das sie den zusammenhang nicht bemerkt hat, da er ja grund des casting war
    Ja, aber das beobachte ich immer wieder. Dass manche Fans Lena für viel dümmer halten als sie ist.

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    Standard AW: Wie gewinnt man den ESC?

    Zitat Zitat von vampire67 Beitrag anzeigen
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    Ich halte eher für unwahrscheinlich das sie den zusammenhang nicht bemerkt hat, da er ja grund des casting war
    vor allen Dingen auf Grund des Titel "Unser Star für Oslo", der doch eine relativ deutliche Anspielung darauf war, was für einen Zweck das Casting verfolgte, gerade auch wegen dem Zeitpunkt des Castings

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