PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Emily Bear



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 [200] 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368

vampire67
30.07.2022, 18:29
Ich sag ja, das sind unterschiedliche abteilungen.
Das hat absolut nix mit kreativen rechten zu tun. Der teil in der klage ist reine tranendrüse. Hier gehts knallhart um markenrechte.

ursus
31.07.2022, 10:28
Netflix gab an, B&B ein Angebot gemacht zu haben, das B&B nicht angenommen habe. Ich würde gerne wissen, was B&B dazu sagt und warum die Diskussionen anscheinend nicht weitergeführt wurden.

Auch Netflix gab an, dass das Kennedy Center-Konzert dazu führte, dass eine Veranstaltung, die es am selben Tag in Washington abhielt, Kunden verlor. Ich hatte vorher noch nichts von dieser Versammlung gehört. Was davon war zuerst geplant?

ursus
31.07.2022, 10:46
Ich habe gestern beim Abendessen mit meiner Nichte Emily Baer gesprochen. Davon hatte sie noch nichts gehört. Als ich jung war, verfolgte ich die Karriere des Computerspielpioniers mit meinem Namen. Ich hatte eine Schlagzeile über ihn an meiner Wand, die besagte: „Ralph Baer Changes the Course of Civilization“. Übrigens waren wir nicht Mitglieder derselben Familie, obwohl er in Deutschland geboren wurde und jüdisch war. https://en.wikipedia.org/wiki/Ralph_H._Baer

Eulenspiegel
31.07.2022, 10:50
Netflix gab an, B&B ein Angebot gemacht zu haben, das B&B nicht angenommen habe. Ich würde gerne wissen, was B&B dazu sagt und warum die Diskussionen anscheinend nicht weitergeführt wurden.

Auch Netflix gab an, dass das Kennedy Center-Konzert dazu führte, dass eine Veranstaltung, die es am selben Tag in Washington abhielt, Kunden verlor. Ich hatte vorher noch nichts von dieser Versammlung gehört. Was davon war zuerst geplant?

Es handelt sich um diese Veranstaltungsreihe...die in Washington gerade vorbei ist. Auf twitter führte jemand an, dass die an Montagen und Dienstagen nicht stattfand...es zumindest keine zeitliche Überschneidung gab.

https://bridgertonexperience.com/

Auch war der Merch Verkauf nur die bekannten Barlow & Bear Sachen...nirgendwo ein Hinweis auf Bridgerton.

Ja, das angebliche Lizenzangebot... kann natürlich sein, dass das so hoch war, dass es gar nicht angenommen werden konnte...wobei ja selber die Klage auf die Anwälte von Barlow & Bear hinweist.

Im Programm wird er erwähnt und ihm gedankt...eigentlich müsste der wissen, was er macht...alles sehr seltsam

https://kenhertz.me/


https://www.youtube.com/watch?v=-Ew0o6THLE4

vampire67
31.07.2022, 11:20
vampire67,
"Rechte der komponisten ist etwas anderes als der rechteinhaber von marken" aber sie sind ähnlich und ich finde es schwer zu glauben, dass jemand für das eine kämpft und das andere wissentlich verletzt.

Nein, das ist etwas grundverschiedenes.
Schon im creativen bereich sind die rechte der autoren und die kopierrechte (copyright !) etwas anderes. Hier stehen diametral unterschiedliche interessen gegenüber.
Wozu das führt hat man an aktuellen beispielen gesehen: Taylor Swift (also eine branchengrösse) hat keine rechte an den plattenaufnahmen.
Oder Sony verkauft auf Spotify werbeslots und streicht das geld komplett ein mit der begründung: das hätte ja mit der musik ihrer eigenen künstler nix zu tun die dazwischen auf Spotify laufen. Oder schon etwas länger her: Hollywoods drehbuchschreiber streiken für bessere beteiligung. Da gings noch nicht um #neuland, sondern klassische TV netzwerke und die autoren von serien.
Autorenrechte sind wichtig, aber du siehst schon, der hauptgegner von autoren sind meist ihre eigenen verleger.

Markenrechte haben eigentlich gar nix creatives mehr (mal vom logo abgesehen). Da geht es um knallharte marktaufteilung.

ursus
31.07.2022, 13:17
https://www.youtube.com/watch?v=-Ew0o6THLE4

Toll!

Es muss eine bessere deutsche Übersetzung von Wow! geben.

blaufink
31.07.2022, 13:21
Mal weg von den rechtlichen Aspekten und hin zur menschlichen Seite: Ich kann mir vage vorstellen, wie Emily und Abigail gerade zu leiden haben. Was mich betrübt, ist das Aufeinanderprallen zweier komplett konträrer Haltungen/Mentalitäten/Denkweisen – wie immer man es nennen möchte: Auf der einen Seite Emily und Abigail, die mit spätjugendlicher Spritzigkeit ursprünglich aus einer Laune heraus, als große Fans der Bridgerton-Serie Songs für ein mögliches Musical getextet, komponiert und arrangiert haben und auf der anderen Seite diese absolut trockene, empathiefreie Welt der Justiz.

Emily und Abigail haben viele Monate mit kreativer Arbeit verbracht, um mit Herzblut, Begeisterung, aber auch dem Hang zum Perfekten ein bemerkenswertes Werk hervorzubringen. Einen Großteil ihrer Arbeit übertrugen sie live im Internet, so dass die Weltöffentlichkeit den gesamten Prozess verfolgen konnte. Alle Zuschauer durften sich an der Fröhlichkeit der beiden und so mancher spontan-komödiantischen Szene erfreuen, die sich zwischen ihnen abspielte. Zugleich war es äußerst spannend, den Arbeitsprozess zu verfolgen. So etwas hatte es in diesem Umfang noch niemals gegeben. Der Fleiß wurde belohnt: mit Presseberichten, Einladungen zu Talkshows, der Veröffentlichung auf Vinyl, der Grammy-Nominierung, lobenden Anerkennungen von Prominenten, außergewöhnlichen Bekanntschaften (Andrew Lloyd Webber), mit der Grammy-Verleihung und schließlich der Einladung zu Live-Aufführungen im Kennedy-Center in Washington und in der Royal Albert Hall in London. Ich versuche mich in die beiden hineinzuversetzen, die in den vergangenen anderthalb Jahre ein wenig wie in einem Rausch lebten: Respekt und Zuneigung von vielen Seiten, und es ging immer nur aufwärts. Die Vorstellung, dabei so massiv mit der Justiz in Konflikt zu geraten, schien ihnen sehr fern, weil angesichts des großen Zuspruchs ja alle Menschen auf ihrer Seite zu stehen schienen. Und dann kommt für sie aus heiterem Himmel diese ernüchternde 25-seitige Klage. In ihr sind Äußerungen von den beiden, die sie in ihrer unbekümmerten Art beiläufig oder spontan in Talkshows und Interviews gegeben haben, haarklein auseinandergenommen, um zu belegen, dass sie sich ihres angeblich rechtswidrigen Tuns stets bewusst waren.

Nun kann alle Welt im Internet diese Klageschrift gegen sie lesen. Zur Scham kommt die große Enttäuschung, dass die ganze langwierige Arbeit hinüber zu sein scheint. Die Fröhlichkeit ist zu Staub zerfallen und die Erinnerungen an die vielen schönen Momente, die auf Instagram, Tiktok und Twitter festgehalten sind, machen keine Freude mehr. Obendrein die Angst vor dem Urteil und die Ungewissheit bis dahin. Netflix fordert nicht nur ein einstweiliges und dauerhaftes Verbot der Veröffentlichung des „Unofficial Bridgerton Musicals“, sondern Geld: Erstattung der Netflix angeblich erlittenen Schäden sowie Anwaltsgebühren und Prozesskosten samt Zinsen. Dazu kommen die eigenen Anwaltskosten. Falls die Justiz alle Forderungen von Netflix stattgibt, stehen Emily und Abigail am Ende mit leeren Händen und einem Haufen Schulden da. Das hart erarbeitete Geld, zum Beispiel mit dem Vinyl-Verkauf ist dann futsch. Ich hoffe sehr, dass es nicht so schlimm kommt, sondern dass doch noch eine außergerichtliche Einigung zustande kommt.

Oh Mann, ich habe vollstes Mitgefühl mit den beiden. Beruhigend ist, dass sie nicht allein sind, sondern dass beide von ihren Familien aufgefangen und begleitet werden. Ich wünsche den beiden Stärke und viel Kampfgeist. Ich denke, dass Abigail die Entwicklung stärker zu schaffen macht als Emily. Abigails Bekanntheit basiert hauptsächlich auf dem „Unofficial Bridgerton Musical“, während Emily als Komponistin von Filmmusik genügend andere Eisen im Feuer hat. Aber es wird nie wieder so sein wie vorher: Da in der Klageschrift einige ihrer spontanen, unbedarften Äußerungen als Belege für ihr angeblich unrechtmäßiges Handeln aufgeführt sind, werden sie sich in Zukunft ihre Worte genauer überlegen. Das ist schade, denn gerade die Spontanität und Leichtigkeit ihres Auftretens in der Öffentlichkeit machte sie so sympathisch.

vampire67
31.07.2022, 14:10
Das erinnert an die zynische frage:
Was sind 10.000 anwälte auf dem grund des atlantischen ozeans?







































































... ein guter anfang :X

Eulenspiegel
31.07.2022, 20:06
Same procedure as every year...

SWR sendet das Stuttgart 2015 Konzert

https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE3MDA4MzM

ursus
01.08.2022, 01:30
Secrets, Secrets

https://www.youtube.com/watch?v=4JdBvn80ktg