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Thema: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

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    im Lena-Fieber
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    ...hier in Gera
    Stimmt; die DDR konnte Kruzianern und Thomanern ja nichts antun, also musste eine staatliche, anders ideologische Anstalt her...

    Zum Trainingssystem: Ich meine, hier wird überwiegend für den Markt der "Gebrauchsmusik" gearbeitet. Kreativität im Sinne von der Entwicklung wirklich neuer Musik passiert vielleicht doch eher außerhalb der Syteme. @LilyHydrangea: Belehre mich eines Besseren!
    Geändert von esiststeffen (03.01.2021 um 21:40 Uhr) Grund: Quotefix

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    ... nie wieder los.
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Bevor ich die mir anhöre (und das werde ich noch tun, versprochen! )
    .... was ich hiermit nachgeholt habe

    Zu den Kollaborationen: Hmmmm, ich würde sagen, die meisten der gefeatureten westlichen Künstler stehen für mich für typischen US-Plastikpop, den ich bestenfalls zur Kenntnis nehme; da reißen es die Koreaner für mich dann auch nicht raus (Auch wenn ich ja fürchte: "Chicken Noodle Soup" würde ich lieben, wenn ich ein etwa 10- bis 13-jähriges Mädchen wäre.... )
    Interessant finde ich: Der Blackpink-Song (zugleich von den Songs aus diesem Beitrag der, der mich wohl noch am ehesten abholt) ist ja rein englischsprachig; wenn ich den mal irgendwo zufällig im Radio aufschnappen würde, käme ich da sicher nicht auf die Idee, an Korea zu denken.

    Zu IU: Jup, hat was! Weiß noch nicht, ob ich es mir vielfach hintereinander anhören würde, aber spricht mich definitiv mehr an als die Kollaborationen.


    Zitat Zitat von Peter M. aus V. Beitrag anzeigen
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    Stimmt; die DDR konnte Kruzianern und Thomanern ja nichts antun, also musste eine staatliche, anders ideologische Anstalt her...
    Die beschriebenen Spezialklassen gibt es seit dem Wendejahr 1989, wie du sicherlich wüsstest, wenn du den ersten Satz meines Links gelesen hättest....

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    im Lena-Fieber
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Die beschriebenen Spezialklassen gibt es seit dem Wendejahr 1989, wie du sicherlich wüsstest, wenn du den ersten Satz meines Links gelesen hättest....
    erwischt!

    Aber Spezialschulen für Musik gab es in der DDR: Berlin, Dresden, Halle und Weimar. Insofern hab ich mich schon richtig erinnert. Der Schwerpunkt lag hier aber mehr auf Instrument<lmusik. Hier ein Vergleich Ost/West.

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    Mrs. Curiosity
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Hallo zusammen, jetzt komme ich endlich mal dazu, hier im Thread zu antworten (das hatte ich eigentlich heute Mittag schon tun wollen, aber dann habe ich meinen ellenlangen Beitrag aus Versehen gelöscht. Also, neuer Versuch!)
    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Speziell an dich, Birt–, äääähm, Lily, mal noch zwei Fragen:

    - Wie umstritten ist dieses Scoutingsystem in Korea selbst? Oder wird es dort als selbstverständlich hingenommen, so wie wir daran gewöhnt sind, dass künftige Fußballer oder Olympiateilnehmer auf Sportinternate gehen?

    - Würdest du sagen, dass es in Korea ein härteres und gnadenloseres Geschäft ist, ein Popstar zu sein, als in Europa oder den USA? Popstars mit Depressionen, Suchterkrankungen und anderen psychischen Leiden sind ja auch bei uns keine Seltenheit (was auch hier im Forum schon gelegentlich diskutiert wurde), aber meines Wissens ohne dass sie jemals eine ganze Debatte über die Gnadenlosigkeit des Musikmarktes an sich ausgelöst hätten.
    Zu Frage 1: Das System gibt es in Korea seit den 90ern, also seit es die Musik gibt, die wir unter dem Begriff „K-Pop“ kennen (Weiteres zum Genre gibt es unten). So richtig eingeführt wurde es von Lee Soo-man, dem Gründer des Labels SM Entertainment, der sich unter anderem von Labels wie Motown und auch japanischen Labels (dort gibt es so ein ähnliches Trainingssystem) dazu inspirieren lassen hat. Er hat das System weiterentwickelt und perfektioniert. Es wird wohl auch in Korea Leute geben, die das blöd finden und es gibt leider immer wieder mal Berichte über Agenturen, die ihre Trainees echt mies behandeln, aber im Großen und Ganzen ist das System so, wie es ist.
    Zu Frage 2: Ich war noch nie Popstar, von daher kann ich das nicht aus eigener Erfahrung beurteilen
    Was ich aber sagen kann, ist, dass K-Pop-Stars deutlich mehr Content produzieren. In Korea wird unterschieden zwischen:
    - Digital Singles (Songs, die einfach nur zum Download/Streaming erscheinen)
    - Single Albums (Singles, die zusätzlich mit einem oder zwei B-Tracks auf CD gepresst werden)
    - Mini Albums (EPs mit so 4-7 Songs)
    - Full Albums (die haben dann eher die Länge eines „normalen“ Studioalbums)
    - Repackage Albums (Wiederveröffentlichungen von bereits erschienen Alben, meistens unter komplett neuem Namen und mit ein paar neuen Songs)
    Es ist üblich, dass K-Pop-Stars in der Regel nicht nur „Full Albums“ veröffentlichen, sondern dazwischen auch noch alle möglichen anderen Formen von Singles und Alben, und das in sehr kurzen Abständen. Die Promotionsdauer eines Albums ist auch recht kurz, während bei uns eher mehrere Tracks aus einem Album ausgekoppelt und als Singles veröffentlicht werden, werden in Korea pro Album meistens einer oder zwei Songs für ein paar Wochen promotet und das war es dann auch schon.
    Mit diesen promoteten Songs treten K-Pop-Bands dann in Musikshows auf.
    https://www.youtube.com/watch?v=5v2uxRWj4R8
    Hier seht ihr einen Ausschnitt aus einer koreanischen Musikshow. Die Band B1A4 mag ich auch sehr gerne.


    Dabei handelt es sich um Chartshows, in denen Künstler auftreten (in der Regel sind die Auftritte aufgezeichnet und die meisten Künstler singen auch nicht komplett live) und am Ende gewinnt jemand eine Trophäe. Also so ähnlich wie früher die ZDF-Hitparade oder Top of the Pops oder sowas. Von diesen Shows gibt es vier oder fünf auf verschiedenen Fernsehsendern an verschiedenen Wochentagen und gerade K-Pop-Bands, die noch relativ neu oder (vergleichsweise) unbekannt sind, treten oft über Wochen hinweg in diesen Shows auf. Darüber hinaus tun viele K-Pop-Stars nebenbei noch zahlreiche andere Dinge: Sie treten in Spiel- oder Realityshows auf oder haben oft ihre eigenen Shows, spielen in koreanischen Fernsehserien mit oder singen Soundtracks für diese ein oder machen Werbung für Produkte. Viele nehmen auch Musik speziell für den japanischen oder chinesischen Markt auf.
    Mal abgesehen davon – ja, ich stelle mir das Leben als K-Pop-Star ziemlich hart vor. Für Frauen scheinen bezüglich des Aussehens auch noch mal deutlich höhere Standards zu gelten als für Männer, aber das ist ja leider nicht nur in der koreanischen Popmusikwelt so.
    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Hmmm, ja, diese Einteilung in drei große Gruppen fasst den deutschen Musikmarkt der Gegenwart sicherlich ziemlich gut zusammen, früher kamen dazu natürlich auch noch die Bands mit weiblichen Stimmen wie Juli und Wir sind Helden – aber naja, du schreibst ja auch, dass es auch in Korea ganz unterschiedliche Genres gibt, von Girl- und Boybands bis zu Rap. Und trotzdem werden sie alle unter dem Label K-Pop zusammengefasst. Was ich mich dabei ja frage: Gilt das eigentlich trotzdem auch in Korea als ein einheitliches Genre, oder werden z. B. koreanische Rapper und koreanische Girlgroups in der Regel deutlich voneinander unterschieden und bedienen ein deutlich unterschiedliches Publikum? Auch in deutschen Plattenabteilungen findet man ja mitunter ein einheitliches Regal "Deutsch A–Z" (und ich habe mich immer etwas geärgert, Juli dann gleich neben Claudia Jung vorzufinden und Wir sind Helden neben den Wildecker Herzbuben ), aber trotzdem gelten z. B. deutscher Schlager und deutscher Rap noch immer als deutlich verschiedene Kategorien. Wäre das in Korea anders?
    Das ist jetzt ein bisschen komplizierter.
    In Korea gibt es den Begriff „Idol“, der etwas anders gebraucht wird als hier. Ein „Idol“ ist meistens jemand, der gut aussieht, Mitglied in einer Boy- oder Girlgroup ist, das Trainee-System durchlaufen hat und in den meisten Fällen Musik macht, die stark auf Choreografien ausgelegt ist (Man könnte vielleicht sowas wie „Teenie-Star“ sagen, das trifft es aber eigentlich auch nicht so ganz…). Der Begriff wird übrigens in Japan auch etwas ähnlich verwendet, wenngleich es zwischen japanischen und koreanischen Idols auch Unterschiede gibt.
    Hier mal der Wikipedia-Artikel:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Koreanisches_Idol

    Idols tun in der Regel all die Dinge, die ich oben an Promo-Aktivitäten aufgezählt habe – hängt natürlich davon ab, wie nachgefragt jemand ist. Darüber hinaus haben sie Fanclubs, die einen eigenen Namen haben (vielleicht habt ihr schon mal gehört, dass die Fans von BTS ARMY heißen –das ist tatsächlich ein offizieller Fanclubname, den das Label vergeben hat. Die Fans von Blackpink heißen Blinks, die Fans von Taeyeons Girlgroup Girls‘ Generation heißen SONE (wird übrigens wie „so one“ ausgesprochen und wie „sowon“, das koreanische Wort für „Wunsch“). Die Fans von IU heißen Uaena. IU ist aber ein interessanter Fall, da sie in der Regel nicht als Idol angesehen wird und darüber hinaus gibt es in Korea auch Popsängerinnen und –sänger, die nicht als Idols gesehen werden. Der Übergang scheint da aber nicht genau definiert zu sein, kommt wahrscheinlich darauf an, wer wen als Idol – oder Nicht-Idol sieht.
    Rap ist auch in Korea ein eigenes Genre (obwohl viele K-Pop-Songs Rap-Parts haben) und es gibt zahlreiche Labels, die nur Rapper oder R&B-Künstler unter Vertrag haben. Wenn man sich die koreanischen Charts anschaut, scheinen Rap und R&B charttechnisch fast erfolgreicher zu sein als K-Pop. Es gibt sogar sehr beliebte Battle-Rap-Shows wie „Show Me The Money“ im koreanischen TV.

    https://www.youtube.com/watch?v=8I4KnnDsImY
    Dieser Song aus „Show Me The Money“ war (oder ist sogar noch?) auf Platz 1 der koreanischen Charts.

    https://www.youtube.com/watch?v=lOrU0MH0bMk
    „Meteor“ von Changmo war einer der größten Hits des Jahres 2020 und ist aktuell auch noch recht weit oben in den Charts.
    Zitat Zitat von esiststeffen Beitrag anzeigen
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    Dass du in Bezug auf Lena die Sprache ansprichst, ist interessant. Auch das war ja schon mal Thema hier im Forum, dass die gesungene Sprache bei deutschen Stars in aller Regel ein zentrales Element ihres Markenkerns bildet und die meisten ihrer Fans sehr irritiert wären, wenn Lena auf Deutsch sänge. In den koreanischen Songs, die du eingangs gepostet hast, hört man hingegen zumeist einen bunten Mischmasch aus Koreanisch und Englisch. Da scheinen also die Künstler deutlich weniger auf eine einzelne Sprache festgelegt zu sein als hierzulande. Was ich mich dabei auch frage: Ist diese Musik dieselbe, die auch die Koreaner hören, oder sind es speziell für den weltweiten Markt erstellte Versionen, während in Korea eher rein koreanisch gesungen wird? Bei Tokio Hotel war es ja damals auch so, dass sie erst rein auf Deutsch gesungen haben und später für den internationalen Markt ihre Hits noch mal auf Englisch aufgenommen haben.
    Zumindest K-Pop im Sinne von Idol-Pop war schon immer mit englischen Wörtern angereichert – die Songs, die ich gepostet hatte, sind also alle auch so in Korea veröffentlicht worden. In einem späteren Beitrag bist du noch mal speziell auf den Song von Blackpink und Cardi B eingegangen, der komplett auf Englisch war. Auch der ist so in Korea veröffentlicht worden. Blackpink singen sehr viel auf Englisch, weil sie schon sehr früh auf den internationalen Markt ausgerichtet waren. US-Radiosender scheinen koreanische Songs eher zu ignorieren – das Problem gibt es in Deutschland übrigens auch: Obwohl BTS hier schon mit mehreren Songs in den Charts waren, wird nur Dynamite im Radio gespielt – weil der Song halt auf Englisch ist. Dafür läuft der dann aber alle Nase lang.
    Häufig nehmen K-Pop-Stars aber Songs auf Japanisch, Chinesisch oder Englisch für den jeweiligen Markt auf. Vor allem Japan ist ein wichtiger Markt für K-Pop.
    Zitat Zitat von Peter M. aus V. Beitrag anzeigen
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    @LilyHydrangea (ein schöner neuer Name!) Danke für den Thread und die interessanten Antworten.
    @esiststeffen: Danke für die interessanten Fragen!
    Da ich nicht wirklich Ahnung von K-Pop (und vielen Varianten des Pop überhaupt) habe, werde ich hier eher lesen als schreiben. Manchmal aber doch:

    @esiststeffen: Internate mit Schwerpunkt Musik gibt es ja auch schon seit Jahrhunderten in Deutschland, allerdings auch heute noch gettragen von den Kirchen, daher mit dem Schwerpunkt geistliche Chormusik. Aus diesen Schulen gehen aber auch oft klassische Stars hervor. (Seltener Pop-Gruppen, aber auch das: Die Prinzten waren einst Thomaner. ) Wie hoch der Anteil staatlicher Förderung dabei ist, kann ich nicht sagen, gefördert wird aber sicher. Was das mit dem Trainingssystem des K-Pop zu tun hat? Hier in Westeuropa, namentlich in England, wird "offiziell" der klassischen Musik immer noch eine Art "höhre Wertigkeit" und damit Förderwürdigkeit zugesprochen. Der Pop finanziert sich aufgrund seiner Popularitäät selbst. (Veränderungen gibt es natürlich auch hier, die deutschen Musikhochschulen haben inzwischen alle auch Abteilungen für Popmusik. (Zwei solcher Dozenten haben Lena bei ihrer allerersten Tour begleitetn.) Vielleicht hat die koreanische Regierung einfach die wirtschaftliche Bedeutung dieser Musik erkannt, anders als unsere Kulturpolitik. Der Gedanke von @esiststeffen, dass man hier eher die komplette Unabhängigkeit der Popmusik höher einschätzt und erwartet, könnte auf Pubikumsseite aber auch eine Rolle spielen.
    Interessant wäre für mich, wie sich die Förderung traditioneller koreanischer Musik im Vergleich zur K-Pop- Förderung darstellt.
    Danke für deine interessanten Ausführungen zu Musikinternaten! (Und es freut mich, dass dir mein Name gefällt!  )
    Die Frage nach der Förderung von traditioneller Musik kann ich dir jetzt leider aus dem Stand nicht beantworten, aber du hast mich auf die Idee gebracht, hier mal einen weiteren Hörtipp zu hinterlassen – und zwar den YouTube-Kanal der Musikerin Luna Lee! Sie covert klassische Rocksongs auf der Gayageum, einem koreanischen Zupfinstrument.
    https://www.youtube.com/watch?v=KFiyZB5ucgo
    Hört hier mal rein!

    Zitat Zitat von Thophi Beitrag anzeigen
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    Zu K-Pop habe ich nicht wirklich ein Verhältnis. Ich kenne eigentlich nur ein paar Songs von Blackpink, von denen ich sogar den einen oder anderen ganz gut finde und das Album von BTS, das Anfang letzten Jahres rausgekommen ist (Map of the Soul: 7). Dieses habe ich rein aus Neugier mal intensiver angehört und ich fand es ziemlich schrecklich. Aber wie in jedem anderem Musikgenre würde ich da nicht von einem schlechten Album einer einzelnen Band auf ein ganzes Genre schließen.
    Okay, ich bin neugierig, welche Songs von Blackpink findest du denn gut?
    (Übrigens, wo wir schon beim Thema sind: Blackpink haben auch eine eigene Doku bei Netflix, die auch einen Einblick in das Idol-Training gibt. Hier ist der Trailer:https://www.youtube.com/watch?v=TP-A638dNh8)

    Zitat Zitat von Peter M. aus V. Beitrag anzeigen
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    Zum Trainingssystem: Ich meine, hier wird überwiegend für den Markt der "Gebrauchsmusik" gearbeitet. Kreativität im Sinne von der Entwicklung wirklich neuer Musik passiert vielleicht doch eher außerhalb der Syteme. @LilyHydrangea: Belehre mich eines Besseren!
    Bezüglich Kreativität kann man natürlich diskutieren. Ich glaube, ob jemand etwas als neu und originell empfindet, liegt wahrscheinlich auch ein Stück weit im Auge des Betrachters – es gibt ja auch Leute, die zum Beispiel Lenas aktuelle Musik nicht als besonders originell empfinden. Lass uns stattdessen lieber den Gradmesser „Mitspracherecht der Künstler an ihrer eigenen Musik“ nehmen, okay?
    Dazu gibt es zu sagen, dass tatsächlich ein nicht so kleiner Teil der Idols stark in ihre eigene Musik involviert sind. BTS produzieren sehr viel selbst, die Girlgroup (G)I-DLE lebt sehr stark von der Bandleaderin Soyeon, die fast alle Songs der Gruppe schreibt, während sich einige andere Mitglieder auch mittlerweile am Songwriting betätigen und es gibt noch ne Menge anderer Beispiele. Es kommt immer darauf an, wie viel Freiraum die jeweilige Agentur gewährt und ein Stück weit auch darauf, wie erfahren und bekannt eine Band bereits ist. Gerade bei jungen Bands wird meistens noch alles von der Agentur kontrolliert. Wenn eine Band älter wird, wollen die Mitglieder meistens irgendwann in eigenes Ding machen und wechseln zu Agenturen, die ihnen das stärker ermöglichen können, oder gründen gleich eigene Labels.

    https://www.youtube.com/watch?v=L2XP2WOibxw
    Hier ein Song von (G)I-DLE, weil ich sie vorhin erwähnt habe. Momentan wahrscheinlich eine der Girlgroups, die ich am meisten höre.

    https://www.youtube.com/watch?v=-5q5mZbe3V8
    Und hier der aktuellste Song von BTS, den ich auch sehr mag. Hauptsache, in den Untertiteln steht „Singing in Korean“, Ja, THANKS, CAPTAIN OBVIOUS.

    So, das wars für heute! Ich hoffe, ich konnte eure Fragen ein bisschen beantworten. Wenn ich was vergessen habe, sagt bitte Bescheid!

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    im Lena-Fieber
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    @LilyHydrangea: Danke für die interessanten Antworten ind den link zu Luna Lee. Die Mischung kongt spannend; sie spielt beie Gitarrenparts (Solo und Rhythmus) toll, und man kann ihr aus verschiedenen Perspektiven auf die Finfger schauen. . Beim Weiterstöbern bin ich auf einen Mitschnitt eies Weihnachtsgottesdienstes gestoßen; da spielt sie am Anfang traditionelle koreanische Musi; später kommt dann "Hark the Herald Angels Sing" und "Engel auf den Felden singen", mit schönen Glissando- Einlgaen. Scheint echt vielseitig! In einem dritten Video bastelt sie koreanissche Soloklänge über einen ruppigen Rock'n'Roll. Gefällt mir!

    Okay, einigen wir uns auf Freuräume... Zu Lena sag ich jetzt lieber nix, krieg sonst vielleicht Dresche. Was ich meinte war der Umsta<nd, dass mancje Rock- ( Popmsikgenres sich ihren Weg vn der Straße und den Backyard- Clubs in die Radios uns Stdios gebahnt haben, ob der Blues, der Rock'n'Roll, zuletzt Rap / HipHop. Das passiet heute ja überhaupt nur noch selten, Musiker mit wirklich Neuem haben es deutlich schwerer, glaube ich.

    Weiter hier, macht Spaß. Luna Lee läuft immer noch im Hintergrund.

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    Mrs. Curiosity
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Schön, dass dir mein Tipp gefallen hat! Den Weihnachtsgottesdienst kenne ich noch gar nicht, muss ich mir mal anhören!

    Ich lasse noch mal einen Hörtipp hier:

    (G)I-DLE - Hwaa


    Der Song ist erst frisch vor zwei Tagen herausgekommen. Ich finde, (G)I-DLE sind eine der interessantesten Girlgroups zurzeit.

    Das dazugehörige Album finde ich auch SEHR empfehlenswert: vor allem den ersten Song (Han) und das eher akustische "Lost", den Rest aber auch.

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    im Lena-Fieber
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    Standard AW: K-Pop alias die dunkle Seite der Macht

    Den ersten Song des Albums finde ich auch sehr schön; die anderen sind nicht so meins. Gat aber wigk nehr mit meiner Voriebe für melancholische Balladen zu tun als mit der Musikrichtung K-Pop.

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