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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 07.01.2012 - Arte - 'Durch die Nacht mit... Casper und Lena'



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Peter M. aus V.
08.01.2012, 12:15
Ich weigere mich übrigens auch, jeden, der schlecht über Lena redet, gleich zu meinem persönlichen Feind zu erklären. Die Musuemsmädels waren in dem Film ohne wenn und aber sympathisch.Das unterschreibe ich sofort, beides. Ich würde sogar gerne mit Lena- Kritikern diskutieren, wenn dies auf einer sachlichen Ebene geschieht.

Und die Antwort von @sinafete auf Deine Frage ist sowas von toll! Richtig gut, ehrlich, intelligent und eigentlich sogar lenalike!

M.Joey K.
08.01.2012, 12:16
Gerade habe ich mir die Sendung nochmal angeschaut und muss wirklich sagen es war Top! :thumbsup:
Wegen der vielen Kritiken im Vornherein habe ich mir schon meine Gedanken gemacht, völlig unbegründet. Die 50 Minuten waren völlig entspannt zwischen den beiden. Casper war mir sehr sympatisch!
Lenas Humor war mal wieder nicht zu übertreffen:D
Am besten fand´ich die Schlussszene wo die beiden vor der Karaokebar standen: "Casper ist cool..." :clap:
Durch die Nacht mit Lena..immer gern!

P.S.: Kann man sich irgendwo das von Lena gemalte Bild erwerben? :wub:

Peter M. aus V.
08.01.2012, 12:30
Lena sollte das Bild hier im Forum zur Versteigerung bringen. Die zu erzielenden Preise mag ich mir kaum vorstellen...:D

Ulli
08.01.2012, 12:34
Was mir noch aufgefallen ist:
Wie Lena mit dem Konditor von der Rührmaschine zurück zum Bachtisch geht, zieht sie eine
extremst schiefe Schnute in seine Richtung. Da muss irgendwas gewesen sein was die Kamera nicht
eingefangen hat; oder sie haben was rausgeschnitten.
Das "Und Tschüss" des Konditors zum Schluss klang auch nicht gerade verliebt in Richtung der Beiden.
Viell. waren beide sauer das der Konditor seine aufgebrezelte Praktikantin zu spät richtig vorstellte.
Da die Torte ja gebacken wurde, müssen die beiden dort wohl am längsten gewesen sein.

gauloises
08.01.2012, 12:42
Das "Und Tschüss" des Konditors zum Schluss klang auch nicht gerade verliebt in Richtung der Beiden.

Er war mir jedenfalls unsympathisch (ganz egal, was er von Lena hält).

Brummell
08.01.2012, 12:58
Sorry, Freundinnen und Freunde, aber ich lese jetzt nicht, ich schreibe erst mal. Später (vermutlich nicht morgen) lese ich dann und vergleiche subjektive Eindrücke.

Ich habe eben eine nette Sendung gesehen. (Hatten wir eigentlich schon mal 45 Minuten Lena ohne Pause? Ausflug mit Kuttner war doc 30 Minuten, oder? Und beim Quiz 2010 und beim Pokern war ja nicht so viel Aktivität wie hier.). Abwechslungsreich, obwohl nicht unbedingt spannend, mit Momenten zum Lächeln, zum Nachdenken, zum Beobachten und Fragen. Musikalisch eindeutig Casper- lastig, dafür aber Lena mal anders als nur ESC, nämlich mit Tour- Aufnahmen und mit What happened to me (wohl wegen des Streicher-Proferssors).

Casper war, wie ich ihn aus dem Interview in Erinnerung hatte, ein netter Kerl, der versucht hat, locker und nicht allzu Rapper- machomäßig daherzukommen. Er hat sich wirklich Mühe gegeben, da kann man sagen, was man will. In Berlin hatte er natürlich einen gewissen „Heimvorteil“, auf den Lena am Ende vielleicht doch ein kleines bisschen neidisch war.

Lena? Nein, sie war nicht zickig, sie war auch nicht launisch. Sie war, sagen wir mal, ein wenig reserviert, sie ließ sich nicht auf alles gleich locker ein. Und ich finde, das lag nicht an Casper, sondern eher an dem, was sie da so alles tun sollte. Was ihr gefallen hat, war deutlich zu sehen: das Malen, das Baken, Minigolf und Singen, sowohl im Auto als auch in der Karaoke- Bar. (Interessant ihre Frage an Caspaer, ob ihm die Musik als Beruf denn keinen Spaß macht, und seine Antwort darauf. Interessant auch Lenas Selbsteinschätzung, dass alles, was hoch ist, bei ihr schrecklich klingt. Ich denke da an so manche Tonhöhendebatte hier zu Mr. C’uriosity oder A Million And One.) Die Nickeleien zwischen den beiden – sie waren unterschiedlichen Charakters. Es gab die ironischen, nicht ernstgemeinten Flapsereien (Du bist scheiße), es gab die ernser gemeinte Kritik (am dann doch durchbrechenden Macho in Casper und am „Gemecker“ Lenas, und es gab Situationen irgendwo dazwischen, z.B. im Hamburger Bahnhof. Lena war zwischendrin aber durchaus mal sehr selbstkritisch – und das nehme ich ihr an der Stelle auch ab.

Was mir noch aufgefallen ist:
- Der Ehrgeiz beim Minigolf: Wie beim Quiz, wie bei der Pokernacht: Das gleiche Gesicht beim Sieg.
- Die Hausfrau in Lena: Gleich am Anfang der Tisch, vor allem aber die Konditorei, in der sie zunehmend perfekter wurde, das aber eben auch den „armen“ Casper spüren ließ.
- Der sofortige „Rückfall“ in die Profi- Interview- Rolle bei den Fragen in der Pop-Akademie, sprachlich, gestisch, mimisch. So war sie sonst nicht an dem Abend. (Im Übrigen hat Imre Grimm diese Szene sehr treffend beschrieben; das Mädel, das den „knallharten Lena- Satz“ abbekommmen hat, hat ihn ja wirklich voller Humor genommen, fast schon genossen.)
- Die Lena- Wärme, von der wir hier so oft schwärmen, war nicht zu spuren. Aber das Berlin, durch das die zwei getrieben wurden, ist ja auch eher das coole Berlin. Da passt es.

Hab ich was wirklich Neues über Lena gelernt? Nein. Denn dass sie „normal“ ist, wusste ich schon vorher; dass sie jung ist und die entsprechende Sprache sprich, war mit auch klar. Ich habe mich gefreut, sie einmal wieder ein bisschen länger am Stück gesehen zu haben und meinem Lena- Bild – nein, kein Puzzle- Stück hinzugefügt habe, aber doch das ganze ein bisschen aufpoliert.

Ach ja, und vorher wochenlang Spaß im Forum gehabt!

Genau so habe auch ich es wahrgenommen :thankyou:

Kölscher Jung
08.01.2012, 13:10
Na ja, ich fand das halb so schlimm. Sie war schon ein bisschen das, was man schubladenartig als 'zickig' bezeichnet. War nicht ganz ihr Tag, irgendwo stand, sie hätte etwas abwesend gewirkt. Vielleicht ist am Tag davor ihr Hamster gestorben oder ihr Freund mit der Katzenberger durchgebrannt oder – ernsthaft - irgendwas hat sie halt beschäftigt. Wenn man dann nur drei Minuten was singen muss geht’s noch, aber wenn man den halben Tag/Nacht ununterbrochen gefilmt wird, ist es ein Problem. Mich stört es nicht, sie mal nicht in Top-Form zu erleben und die Arte-Quote nachts um halb eins ist wahrscheinlich kaum messbar.

Trotzdem sollte man es auch nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Sie verdankt ihren Erfolg nicht dem Oktavenumfang ihrer Stimme oder der Großartigkeit von Satellite, sondern ihrem Charme und der Fähigkeit, diesen live auf die Bühne zu bringen. Und das heute Nacht war schon was anderes, als das was eine halbe Nation sich in sie verlieben ließ.

Im Frühjahr 2010 waren nur teilweise völlig übertriebene Lobeshymnen von halbverknallten Journalisten zu lesen, die den Eindruck eines fast perfekten Wesens überzeichneten. Niemand bei Verstand kann sich wundern, dass sie auch schlechte Seiten hat, vermutlich eher weniger als ihre medialen Kritiker und die anonymen Internetlästerer.

Dennoch: Solche suboptimalen Auftritte sollten nicht die Regel werden und wenn sie in Zukunft merkt, dass sie nicht so gut drauf ist, ist es auf die Dauer besser, sich an solchen Tagen bewusst zurückzunehmen, statt ein paar Hardcorefans mit 'Echtheit' und 'Unverstelltheit' zu unterhalten.

Keine Ahnung, was dich zu dieser Kritik verleitet. Ich fand, dass Lena eine gute Figur gemacht hat. Vielleicht war sie manchmal etwas abwesend, aber unhöflich fand ich sie keinesfalls. Und die Kabbeleien mit Casper gehören dazu. Casper wirkte recht sysmpathisch, aber auch er hat zwischendurch ein paar Dinger rausgehauen, bei denen ich mir dachte, dass das jetzt nicht hätte sein müssen. Aber ihm verzeiht man sofort, während bei einer jungen Frau wie Lena es ist, manchmal eine Messlatte angelegt wird, die nicht mehr normal ist. Ihr wird oft gar nichts zugestanden, bei jeder etwas flapsigen Bemerkung wird sie heftig kritisiert, ich verstehe das nicht. Auf mich wirkt das alles sehr scheinheiig. Lena war genau so, wie wir sie seit zwei Jahren kennen, und das war gut so.

Pantschen
08.01.2012, 13:14
Ich konnte erst heute morgen die Sendung, sehen, da mein Receiver sich partou weigert, ein deutsches arte zu empfangen.

Und ehrlich gesagt macht es mich traurig und auch etwas wütend, dass Lena nur wegen ihrer Natürlichkeit und ihrer Art so dermaßen ins Kreuzfeuer gerät. (Siehe Jo Halbigs Tweet). Ehrlich gesagt hätte ich an vielen Stellen genauso reagiert und Lena ist nunmal keine Marionette die macht, was die so wunderbare Presse- und Promiwelt von ihr verlangt.

Karoshi
08.01.2012, 13:14
Dennoch: Solche suboptimalen Auftritte sollten nicht die Regel werden und wenn sie in Zukunft merkt, dass sie nicht so gut drauf ist, ist es auf die Dauer besser, sich an solchen Tagen bewusst zurückzunehmen, statt ein paar Hardcorefans mit 'Echtheit' und 'Unverstelltheit' zu unterhalten.

Oh nein, bitte bitte nicht.
Nicht noch ein Promi der dem äußeren Druck nachgibt und anfängt sich zu verstellen und nur noch Floskeln von sich zu geben, damit sich bloß niemanden vor den Kopf gestoßen fühlt!
OK, mag sein das ich als 'Hardcorefan' da meinen eigenen Blick drauf habe.

Aber letzten Endes ist wohl hier die Frage der Zielsetzung entscheidend:
a) Will man, dass Lena von allen gelobt und bejubelt wird und keiner was Böses über sie sagt, und macht sich insgeheim Hoffnung, dass sich Ihre Popularität dadurch weiter vergrößert. Oder
b) Ist man begeistert von dem was man hat, erfährt einen unverkrampften unverstellten Menschen so wie er ist, baut sich keine Traumschlösser und würde lieber unter 100 Hardcore Fans auf den Konzerten der nächsten Tour sein, als miterleben zu müssen, das Lena zum Helene Fischer Klon wird. (nix gegen Helene, die macht Ihr Ding, ist nur nich meins)

Beides wäre natürlich am Besten, aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann doch Varainte b).
Und ich glaube kein Prophet sein zu müssen, um zu erraten, für welche Variante sich Lena entscheiden würde.


Trotzdem sollte man es auch nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Sie verdankt ihren Erfolg nicht dem Oktavenumfang ihrer Stimme oder der Großartigkeit von Satellite, sondern ihrem Charme und der Fähigkeit, diesen live auf die Bühne zu bringen.

Auf der Bühne, ja da ist sie die Beste. Aber bei allem was nebenher so läuft, Presse, Interviews, Shows etc. pp. da war sie noch nie anders, als in dieser Sendung zu beobachten war. Ich weiß nicht, ob sich hier eine(r) die Mühe gemacht hat, mal ne Liste aufzustellen, in wievielen Fällen Lena Interviewpartner auf die Schippe genommen oder beim Unsinn reden ertappt hat. Die Liste wäre sicherlich sehr sehr lang.

Auch finde ich es persönlich etwas seltsam, obwohl ich mich darüber nicht mehr wundern sollte, dass eine junge Frau, die offen sagt was sie denkt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wesentlich heftiger dafür kritisiert wird, als ein junger Mann, der regelmäßig anzügliche Bemerkungen macht und sich vor der Kamera um ca. 17 Uhr schon den ersten Sekt reinpfeift (was wohl den ganzen Abend so weiter ging, oder hat man Ihn mal ohne 'Getränk' gesehen? 'Können wir mal an der Tanke halten').
Das eine scheint gesellschaftlich voll akzeptiert, das andere wohl nicht. :hmm:

vampire67
08.01.2012, 13:16
Dennoch: Solche suboptimalen Auftritte sollten nicht die Regel werden und wenn sie in Zukunft merkt, dass sie nicht so gut drauf ist, ist es auf die Dauer besser, sich an solchen Tagen bewusst zurückzunehmen, statt ein paar Hardcorefans mit 'Echtheit' und 'Unverstelltheit' zu unterhalten.
Mag sein das da eine gewisse angst um Lenas karriere mitschwingt.
Und von regel kann ja eigentlich nicht die rede sein.

Ich habe nur einen echten hals auf die schreiberlinge. Da werden hintergrundinformationen suggeriert um das bild noch mal extra schlecht zu machen. Wenn man die sendung mit den kritikern bei Visions und Spex vergleicht fragt man sich ob die a) eine andere sendung/schnittfassung gesehen haben oder b) mutwillig ein bestimmtes bild installieren wollten (werbung für Arte ?)