Genau diese Rechnung wurde gemacht, und sie ist die Begründung für unsere Impfreihenfolge. Die infection fatality rate steigt exponentiell mit dem Alter an, der Anstieg ist mehr als eine Verdopplung alle 10 Jahre https://link.springer.com/article/10...54-020-00698-1 und gleichzeitig nimmt die verbleibende Lebenserwartung wie Du schreibst ab, aber nicht so steil wie der Anstieg der IFR. Dadurch ergibt sich, dass man bei weitem die meiste Lebenszeit erhalten kann, wenn man die Ältesten zuerst impft (aber siehe auch den nächsten Punkt).This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
Genau. Alter allein ist es nicht, Vorerkrankungen und Beruf spielen auch eine Rolle.Wir reden über gesellschaftlichen nutzen und drücken uns vor der einschätzung das alter kein alleiniger priorisierungsgrund sein kann.
Die Lösung über den Preis haben wir effektiv auch, allerdings auf der Ebene der Staaten: nur wenige Entwicklungsländer oder Schwellenländer (z.B. Chile) haben sich so viel Impfstoff leisten können wie die Industrieländer. Alles andere wäre demokratisch nicht durchsetzbar in den Industrieländern. Aber innerhalb eines Landes wäre die Lösung so unsozial, und so suboptimal (siehe den ersten Punkt), dass es sehr wahrscheinlich Aufstände gäbe.Meinetwegen können wir ja wieder ein preisschild dranhängen. Wer meint schneller dran sein zu müssen zahlt halt, oder sein arbeitgeber. Dann sehen wir auch welcher supermarkt sein personal schätzt.
Dann hört diese verquaste pseudoethik auf. Wir leben nun mal im kapitalismus.
Wer aktuell wirklich früher draunkommen will und beziehungen hat wird das auch aktuell ausnutzen. Nur bezahlt er das nicht an die gesellschaft.
Da gleich zu sagen: impfpriorisierung + strafkosten wer unbedingt früher drankommen will wäre ehrlicher.