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Thema: Olympische Winterspiele 2014

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Zitat Zitat von vampire67 Beitrag anzeigen
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    Ich sehe da beim einsatz von wissenschaft und medizin keinen wesentlichen unterschied. Das ist allenfalls graduell.
    Tut mir leid, aber dann verstehst du nichts von Sport/Leistungssport.
    Wenn die Wissenschaft neue Erkenntnisse gewinnt und Trainingsmethoden entwickelt, um auf legalem Weg die Leistung zu steigern, ist das natürlich kein Doping. Das von dir gewählte Beispiel der Strömungsanalyse ist kein Doping. Es wird analysiert, wie sich der Sportler schneller und effizienter durch das Wasser bewegen kann. Umsetzen muss es der Sportler selbst, während des Wettbewerbs ist er auf sich selbst gestellt und setzt er seine Trainingsergebnisse nicht richtig um, wird er verlieren.
    Ob die Entwicklung der Trainingsmethode teuer oder preiswert, aufwendig oder simpel ist, spielt keine Rolle. Da ziehst du die Grenze an einer völlig falschen Stelle.

    Auch kann die Wissenschaft zu neuen Techniken und Rekorden führen. Im Hochsprung kam man von der Frontalhocke, über den Scherensprung zum heutigen Flopsprung. Im Skispringen versuchte man es mit dem Parallelsprung, wahlweise mit Ruderarmen, ausgestreckten oder angelegten Armen, bis ein Schwede den V-Stil etablierte. Das ist nicht verboten, weil es auf das Können des Sportlers ankommt. Versagt er bei der Ausführung, wird er nicht gewinnen.

    Falls die Wissenschaft das Material verändert, muss eine Kommission entscheiden, ob es sich innerhalb der Regularien verändert hat. So wurden im Skispringen vor ein paar Jahren die Anzüge der Österreicher verboten, weil sie die Auflagefläche im Wind vergrößert haben und bei gleichen Verhältnissen weiter springen konnten. Auch beim Schwimmen wurden Anzüge verboten, weil sie den Wasserwiderstand erheblich verringerten.

    Bei der Medizin ist das schwerer zu beurteilen. Grundsätzlich sind Blutanalysen nicht verboten. Auf Grundlage der Ergebnisse kann man Trainings- und Ernährungspläne erstellen, damit der Sportler sich gezielt vorbereiten und seine Höchstleistungen erbringen kann. Wohlgemerkt rede ich von Ernährungsplänen, also der Aufnahme von richtiger Nahrung. Das heißt also nicht, dass man die körperliche Verfassung durch Nahrungsergänzungsmittel mit Methylhexanamin und solchem Zeug oder EPO oder mit anderen Mitteln (Höhentraining auf Höhe des Meeresspiegels) optimieren darf. Was verboten ist, ist den Sportlern, Trainern und Verbänden bekannt und die Listen werden ständig aktualisiert. Ist sich bspw. Evi Sachenbacher nicht sicher, ob sie ein legales Mittel verwendet, muss sie nachfragen bei den entsprechenden Stellen. So machen das andere Sportler auch, wenn sie krank sind und Medikamente verwenden müssen. Tut sie oder ihr Trainer das nicht, müssen sie mit Konsequenzen rechnen. Nicht mit dummen Kommentaren bei Facebook oder anderswo, denn sowas unterstütze ich grundsätzlich nicht aber immerhin mit negativer Presse und angemessener Enttäuschung von ihren Fans.

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Übrigens das Thema hat eine Bart der bis in die Steinzeit reicht,
    oder wie meint ihr kann man in 5 Tagen 1700km laufen wie es die Inkas gemacht haben, jedenfals nicht nur mit Maisfladen und Quellwasser.

    http://www.planet-wissen.de/sport_fr...geschichte.jsp

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Zitat Zitat von Smirn Beitrag anzeigen
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    Auch kann die Wissenschaft zu neuen Techniken und Rekorden führen. ...

    Falls die Wissenschaft das Material verändert, muss eine Kommission entscheiden, ob es sich innerhalb der Regularien verändert hat. So wurden im Skispringen vor ein paar Jahren die Anzüge der Österreicher verboten, weil sie die Auflagefläche im Wind vergrößert haben und bei gleichen Verhältnissen weiter springen konnten. Auch beim Schwimmen wurden Anzüge verboten, weil sie den Wasserwiderstand erheblich verringerten.
    Fakt ist dass die mit den später verbotenen techniken erzielten leistungen nicht nachträglich aberkannt werden.
    Das ist genaugenommen genauso unfair wie illegales doping.
    Moralisch für mich genaugenommen kein unterschied zum verwenden eines 'noch' nicht verbotenen stoffes.

    Es bleibt eine assymetrische bedingung zwischen wettkämpfern indem der mit mehr geld und wissenschaft sich einen vorsprung verschafft.
    Nicht anderes ist doping mit noch nicht gelisteten stoffen.

    Wer übrigens leicht nachweisbares wie anabolika schluckt gehört eher wegen nachgewiesener blödheit gesperrt

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    Zitat Zitat von Axel1954 Beitrag anzeigen
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    Übrigens das Thema hat eine Bart der bis in die Steinzeit reicht,
    oder wie meint ihr kann man in 5 Tagen 1700km laufen wie es die Inkas gemacht haben, jedenfals nicht nur mit Maisfladen und Quellwasser.

    http://www.planet-wissen.de/sport_fr...geschichte.jsp
    Das wären 340 km/Tag. Und das an 5 Tagen in Folge. Der aktuelle Weltrekord im 24-Stunden-Lauf steht bei 303,506 km. Und ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, das der ohne Doping aufgestellt wurde. Soviel nur mal zu den Dimensionen. Wer will kann sich ja auch mal die Weltrekorde im 48-Stunden-Lauf, 72-Stunden-Lauf oder 6-Tage-Lauf googlen.

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    Zitat Zitat von vampire67 Beitrag anzeigen
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    Es bleibt eine assymetrische bedingung zwischen wettkämpfern indem der mit mehr geld und wissenschaft sich einen vorsprung verschafft.
    Nicht anderes ist doping mit noch nicht gelisteten stoffen.
    Ich könnte jetzt noch stundenlang argumentieren und trotzdem würden wir das unterschiedlich sehen. Für mich ist Forschung am Material kein unerlaubter Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Im Wintersport kommt es in vielen Sportarten auch auf das Material an. Du kannst der schnellste Skiläufer sein und bist mit verwachsten Skiern chancenlos. Wenn Subkov sich verlenkt oder der Bob zu langsam angeschoben wird, gewinnt er auch mit den besten Kufen keine Goldmedaille.

    Wer übrigens leicht nachweisbares wie anabolika schluckt gehört eher wegen nachgewiesener blödheit gesperrt
    Da merkt man, dass du dich allenfalls sehr oberflächlich damit beschäftigt hast. Anabolika ist lediglich ein geläufiger Oberbegriff für diese Steroide. Dazu gehören Testosteron, Nandrolon, Dianabol, Oxymetolon, Boldenon, Tetrahydrogestrinon usw. Dass nicht alles einfach nachweisbar ist, dürfte dir klar sein. THG (also zuletzt genanntes) kann erst seit 2003 nachgewiesen werden.
    Blutproben werden 8-10 Jahre aufgehoben, um nachträglich auf unbekannte Stoffe testen zu können. So geschehen bei Smigun-Vähi, einer estnischen Olympiasiegerin von 2006.

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    OMG, Diese ganzen neumodischen Autos, Flugzeuge etc. , letztlich alles das Ergebnis von Doping, welche Abgründe .

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    @Axel1954 @marathonmann Lest ihr eigentlich die Artikel ganz, bevor ihr etwas posted?-)

    Dort steht explizit drin, dass der Inka 5 Tage Lauf physiologisch unmöglich sei.

    " Der Legende nach sollen die Inkas die 1750 Kilometer lange Strecke von ihrer Hauptstadt Cuzco nach Quito in Ecuador in fünf Tagen bewältigt haben - und das vor allem deshalb, weil sie beim Rennen Koka-Blätter kauten. Bei solch einer Laufleistung hätten die Inkas allerdings über fünf Tage einen Schnitt von 15 Kilometer pro Stunde halten müssen. Das war und ist physiologisch unmöglich. Das Kauen von Koka-Blättern wirkt aber tatsächlich stimulierend."

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    Auch wenn es mit der "Operation Gold" leider nicht geklappt hat – der MDR zeigt heute um 22:05 eine Dokumentation über die Olympiavorbereitungen von Aljona Savchenko und Robin Szolkowy: http://www.mdr.de/tv/programm/sendung362596.html

    Vielleicht interessiert es ja hier jemanden ....

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    Standard AW: Olympische Winterspiele 2014

    @ Eulenspiegel!

    Ich hatte überhaupt keinen Link angeklickt, sondern bloß auf die Behauptung von Axel1954 reagiert. Ich wollte mit meinen Anmerkungen durchaus darauf hinaus, das ich es für unmöglich halte, das irgendjemand (egal, ob gedopt oder nicht) 1700 (oder auch 1750) km in nur 5 Tagen läuft (bzw. gelaufen ist).

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    Zitat Zitat von Axel1954 Beitrag anzeigen
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    Übrigens das Thema hat eine Bart der bis in die Steinzeit reicht,
    oder wie meint ihr kann man in 5 Tagen 1700km laufen wie es die Inkas gemacht haben, jedenfals nicht nur mit Maisfladen und Quellwasser.

    http://www.planet-wissen.de/sport_fr...geschichte.jsp
    Das ist doch nicht der Punkt. Das Thema Doping im Sport ist relevant, wenn es um Chancengleichheit in einem Wettbewerb geht. Diese ist natürlich nicht gegeben, wenn konkurrierende Teilnehmer eines Sportwettkampfs mit ungleichen Voraussetzungen antreten.

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    Zitat Zitat von Doktor Landshut Beitrag anzeigen
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    Das ist doch nicht der Punkt. Das Thema Doping im Sport ist relevant, wenn es um Chancengleichheit in einem Wettbewerb geht. Diese ist natürlich nicht gegeben, wenn konkurrierende Teilnehmer eines Sportwettkampfs mit ungleichen Voraussetzungen antreten.
    Diese aspekt tritt aber auch beim 'legalen' dopen auf.
    Die wissenschaftliche und technische unterstützung von sportlern ist ja ebenfalls nicht gleichverteilt.
    Die amerikanischen schwimmerr haben immer noch die mit den mittlerweise verbotenen anzügen erschwommenen medaillen.
    Das war ein sogar recht drastisches ungleichgewicht.
    Ohne jetzt nachzusehen gab es damal glaube ich mehrere weltrekorde. Diese sind aber genaugenommen unter unfairen vorteilen zustande gekommen. Gewertet werden sie trotzdem.

    Oder nehmen wir bestimmte athleten mit positiven genetischen prepositionen heraus. Ist das nicht genauso unfair gegenüber den genetisch 'benachteligten' sportlern?
    Chancengleichheit besteht da doch allerhöchstens oberflächlich.

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    Zitat Zitat von Brummell Beitrag anzeigen
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    OMG, Diese ganzen neumodischen Autos, Flugzeuge etc. , letztlich alles das Ergebnis von Doping, welche Abgründe .
    ...... ist richtig, ich möchte nicht wissen wieviel leistungssteigernde Drogen von Designer, Ingenieuren, Konstrukteuren, usw eingeworfen wurden/werden um das anstehende Pensum unter Druck zu schaffen, denn selbst mit Kollege Computer kann man diese ganzen Intervalle für Neues nicht so ohne weiteres mit immer weniger Leuten schaffen.

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    Zitat Zitat von Eulenspiegel Beitrag anzeigen
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    @Axel1954 @marathonmann Lest ihr eigentlich die Artikel ganz, bevor ihr etwas posted?-)

    Dort steht explizit drin, dass der Inka 5 Tage Lauf physiologisch unmöglich sei.

    " Der Legende nach sollen die Inkas die 1750 Kilometer lange Strecke von ihrer Hauptstadt Cuzco nach Quito in Ecuador in fünf Tagen bewältigt haben - und das vor allem deshalb, weil sie beim Rennen Koka-Blätter kauten. Bei solch einer Laufleistung hätten die Inkas allerdings über fünf Tage einen Schnitt von 15 Kilometer pro Stunde halten müssen. Das war und ist physiologisch unmöglich. Das Kauen von Koka-Blättern wirkt aber tatsächlich stimulierend."
    Darum ging es mir nicht, sondern darum das es kein brandaktuelles Thema ist. Menschen wollten schon immer ihre Leistungsfähigkeit (geistig oder körperlich) steigern.

    ...... und mir ist aufgefallen es es nur immer die stört denen es eh egal sein sollte, weil sie nichts damit zu tun haben.

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    Zitat Zitat von vampire67 Beitrag anzeigen
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    Oder nehmen wir bestimmte athleten mit positiven genetischen prepositionen heraus. Ist das nicht genauso unfair gegenüber den genetisch 'benachteligten' sportlern?
    Chancengleichheit besteht da doch allerhöchstens oberflächlich.
    Hier kann ich nur die Ostafrikaner nennen die nachgewiesen einen genetischen Vorteil haben für Langstreckenlauf, wenn diese Leute die gleichen Lebensbedingungen (Training und "Doping") hätten wie wir in Europa bräuchte gar kein "Weißer" auf Langstrecke gegen diese Leute antreten, weil eine Gewinnchance gegen 0 ginge.

    Da könnte dann nur noch der olympische Gedanke helfen ....... aber der widerspricht der menschlichen Natur, ewig nur dabei sein ...... ist doch Hühnerkacke.

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    Ich geb es zu, einmal habe ich gedopt, als ich mit dem Auto in einem durch nach Portugal gefahren bin, da hab ich nachts Koffeinpillen eingeworfen.

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