Die schlechtesten Jahre waren 2000 und 2008
Wer die alten Zeiten heroisiert, der schaut mit verklärtem Blick auf die Vergangenheit. Überholstatistiken werden seit 1981 geführt. Die wenigsten Überholmanöver gab es 2000 und 2008. Insgesamt 137 über die gesamte Saison. 2000 hat das bei 17 Rennen einen Schnitt von 8,1 Überholmanöver pro Rennen ergeben. 2008 schneidet mit 18 Grand Prix und einem Schnitt von 7,6 Überholvorgängen noch schlechter ab.
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Der allgemeine Überholtrend zeigt jedenfalls wieder nach oben und bestätigt damit auch die Regelhüter. In den frühen 80er Jahren lag er zwischen 40 und 42 Überholmanövern pro Rennen. Dann stürzten die Werte bis 1995 dramatisch ab. Zwischen 1995 und 2009 froren die Durchschnittswerte zwischen 8 und 13 Überholmanövern pro Grand Prix ein. Es gab einen einzigen Ausreißer mit durchschnittlich 20 Positionswechseln – das Jahr 2003. Seit 2010 geht es steil bergauf. Dass die Kurve in der zweiten Hälfte 2013 und 2014 wieder etwas gefallen ist, liegt an den verlässlicheren Reifen.