Gerade Stranger Things 5 durchgebingt. Nun fehlt nur noch eine Folge, die wird am 1. Januar veröffentlicht, und dann ist Schluss. Und wenn man mich fragt, ist das auch gut so. Immer überdrehter, immer überladener, immer mehr Hauptfiguren treten sich auf die Füße (ein paar Staffeln mehr, und ganz Hawkins würde zu der Clique gehören) ... es ermüdet langsam. Als Popcorn-TV zwischen den Jahren macht es durchaus noch Spaß, aber von dem Zauber der frühen Staffeln ist kaum noch was übrig (und dass sie die Kate-Bush-Sequenz aus Staffel 4 – vielleicht die großartigste Sequenz der gesamten Serie – nochmal recyclet haben, ist wirklich arm). Bis jetzt war nur Folge 4 nochmal ein Aufflackern zur alten Form. Mal sehen, was das Finale kann ...

Interessant ist indessen, dass Folge 7 gerade einem "Review Bombing" ausgesetzt ist, die Bewertung auf IMDB ist im freien Fall (momentan bei 6.5). Das ist natürlich Quatsch. Die Folge ist nicht sehr stark, aber nicht wesentlich schlechter als die meisten anderen der Staffel.
Versteckter Text:
Angeblich liegt es an Wills Coming-out-Szene – die allerdings nicht aufgrund von Homophobie gehatet wird, sondern weil das Drehbuch diesen lang erwarteten Moment völlig vergeigt hat. Manche vermuten als Grund auch, dass die "Byler"-Fraktion der Fangemeinde – also die, die wollen, dass Will Byers und Mike Wheeler ein Paar werden – nicht ihren Willen bekommt und nun ausrastet. Whatever.