Ich fand ihn schon toll. Genialer Einfall und ein Rausch für die Sinne, auf jeden Fall ein KINO-Film. Der Regisseur Giorgos Lathimos kann allerdings nie so ganz hinterm Berg halten, dass er im Kern ein Moralist ist, entsprechend ändert der Film im letzten Drittel seinen Ton etwas und wird spürbar ernster, das habe ich ein wenig als Bruch empfunden.
Als "Muss" bezeichnen würde ich dieser Tage aber den Film
All Of Us Strangers. Eine schwule Liebesgeschichte, aber dabei keineswegs ein Special-Interest-Fall, sondern vor allem ein universaler Film über Einsamkeit, der emotional voll auf die Zwölf geht. Schüttelt einen wirklich durch.
Ebenfalls schön und ergreifend:
The Holdovers.
Und natürlich sollte man auch
The Zone of Interest gesehen haben, auch wenn das schon sehr harter Tobak ist.
Also, in meinem persönlichen Ranking wären die alle drei vor
Poor Things.
