Nun endlich meine Antwort. Bin nicht früher dazu gekommen (40 Unterrichtsstunden pro Woche).This quote is hidden because you are ignoring this member. Show Quote
Die „Sisters with Transistors“ sind nicht mehr in der Mediathek bei arte, weil offenbar gerade die Verweildauer abgelaufen ist. Aber auf YouTube ist der Film zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=YceI6MDjbv4
Ich muss gestehen, dass mir keine der neun Musikerinnen wirklich bekannt war. Den ein oder anderen Namen hatte ich schon gehört, ohne ihn zuordnen zu können. Die Klänge und Geräusche dagegen waren mir vertrauter. Als Student besuchte ich ab und an als Kunde die Gelbe Musik in Berlin (und einmal als Künstler). Daher stehen in meinem Regal einige Platten von Musikerinnen und Musikern des akustisch-elektronischen Genres der 70er- und 80er-Jahre. Bereits als Teenager hörte ich die 1963 vom WDR aufgenommene Sendung „Einführung in die elektronische Musik“ von Herbert Eimert. Später kaufte ich mir die Schallplatte dazu. Für meine Studienarbeit lieferte sie mir fundierte Grundkenntnisse.
An der Hamburger Kunsthochschule gab es in den 1980er-Jahren eine kleine Gruppe von Studenten, die im Grenzbereich von bildender und akustischer Kunst aktiv waren. Die Professoren Claus Böhmler, Gerhard Rühm und einige Gastprofessoren waren aufgeschlossen dafür. Da die Schule in diesem Bereich über gar kein technisches Equipment verfügte, bastelten wir mit Lötkolben, Elektronischen Bauteilen, billigen Walkmans für 19,95 DM, Endloskassetten und anderem unsere eigene Technik. Eines meiner „Stücke“ erschien Jahre später in den USA sogar auf CD. Leider war diese Kunst absolut brotlos und liegt daher weit zurück.



Zitieren