Zitat Zitat von bates Beitrag anzeigen
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Nun mal wieder zum Song selbst : Mir geht es ja genau andersrum wie, wenn ich ihn im Hörproben-Thread richtig verstanden habe, @david davidson: Den Refrain finde ich sehr schön, und die „Our heart goes on and on …“-Bridge gehört für mich sogar zu den Highlights der CD, das Wort „sakral“ trifft hier im besten Sinne zu, das ist für mich im Zentrum der „angedunkelten" Crystal-Sky-Stimmung. Aber mit den hohen Strophen, mit denen habe ich so meine Probleme. Das ist mir eine Schippe zu viel (ebenso übrigens wie das Video – da musste ich nur den kurzen Tränen-Ausschnitt sehen, um zu wissen, das ist mir too much). Dafür finde ich den „abrupten Schluss“ aus den schon von anderen beschriebenen Gründen wieder grandios.

Und etwas zum Text: Bei der Zeile „You’re in my heart and in …“ erwarten wahrscheinlich nicht wenige Hörer das abgeschmackte „… my soul“, stattdessen kommt dann aber überraschenderweise „… my bones“, und das finde ich ein sehr schönes, sehr intensives, zur Thematik passendes Bild.

(Es mag natürlich sein, dass auch das eine verbreitete Redewendung ist, die mir unbekannt ist, vielleicht wissen da andere mehr.)
Weil man sich sehr schnell die Frage stellt: Ist es echt, oder gespielt?
Muß es echt oder darf es gespielt sein?
In einem Spielfilm würde man die Frage gar nicht stellen. Da ist die Antwort sonnenklar.
Für mich ist ein Musikvideo ebenfalls ein kleiner, 3 Min Spielfilm, der versucht den Song in eine "Handlung" umzusetzen.
Meine Frage an dich lautet: Ist es für dich too much, weil es nicht glaubwürdig bei dir ankommt? Oder dürfen Tränen in einem Video, im Gegensatz zu einem Spielfilm, überhaupt nicht vorkommen? Ein Tabubruch?