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]https://twitter.com/statuses/1789623487235043797
https://twitter.com/Buurmann/status/1789623487235043797

Dieser in vielerlei Hinsicht unsägliche Abend hatte zumindest etwas Erfreuliches, nämlich dass er den Mythos zum Einsturz brachte, die Deutschen stünden gegen eine anti-israelische Internationale ganz alleine da. Das Publikumsvoting sprach da eine hinreichend deutliche Sprache (die Mobilisierung von Aktivisten, die es fraglos gab, durchaus eingerechnet).

Bei dem Video fällt mir eine Textzeile von Wir sind Helden ein: Wer dafür keine Tränen hat, wird morgen blind.

Der Account von Gerd Buurmann ist mir vor dem Finale schon durch diesen Beitrag aufgefallen, der bei mir zumindest Eindruck hinterlassen hat:
https://twitter.com/Buurmann/status/1789215887737680313
Da ich Buurmann ansonsten nicht kenne, habe ich mir mal angeschaut, wem er auf Twitter so folgt, um herauszufinden, wie er einzuordnen ist. Ich fand unter anderem "End Wokeness" und Ben Brechtken. Hachjoa. Irgendwie faszinierend und dabei auch tragisch zu sehen, wie im Nahostkonflikt die Linie zwischen den "Guten", Stabilen auf der einen und den gefährlichen Spinnern auf der anderen Seite so völlig diametral zu so ziemlich jedem anderen gesellschaftlichen Konflikt verläuft.


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Für Bambie Thug, Loreen, Marina Satti, Greta Thunberg und all die anderen, die den Mob gegen eine junge Frau, die aus dem falschen Land kommt, befeuerten, von meiner Seite nichts als Verachtung – nach Sichtung des oben verlinkten Videos nur noch mehr. Was ich im Falle Gretas, die ich einst bewunderte, durchaus tragisch finde.
+1
Gerade die fehlende Solidarisierung durch andere Künstler mit Eden ist auch so eine Sache, die mich ziemlich erschaudern lässt. Ich habe mir auch extra noch mal das Video mit dem ehemaligen deutschen Teilnehmer Jendrik angesehen, das kürzlich hier im Thread aufgetaucht war. Ich kann auf der einen Seite ja sogar verstehen, dass er es nicht gut findet, wenn die EBU die Buhrufe ausgeblendet hat; das fand ich auch nicht den richtigen Weg. Auf der anderen Seite hatte ich aber auch nicht den Eindruck, dass es ihn groß zu stören scheint, dass da eine Kollegin von ihm, und das einzig auf Grund ihrer Herkunft, von halb Europa ausgebuht wird.


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Zur Show selbst: Trotz mehrerer Schnelldurchläufe hatte ich bei der Punktevergabe gar nicht mehr auf den Schirm, wie sich der Schweizer Song nochmal anhörte. Bei der Schlussperformance dann: "Ach so, der war das." Also, diplomatisch ausgedrückt, meins war es nicht. Ein paar andere Beiträge waren durchaus okay, auch der deutsche. Den israelischen Beitrag fand ich wirklich ziemlich schön, kann aber zugegeben nicht beurteilen, wie sehr er mir ohne den Empathie-Vorschuss für Eden Golan überhaupt aufgefallen wäre. So wie ich umgekehrt den irischen Beitrag als, sagen wir, krasses Experimentalstück durchaus interessant gefunden hätte, wenn es sich die Interpretin nicht sonst auf ganzer Linie bei mir verscherzt hätte.

Mit den "nicht-binären Identitäten" von Bambie und Nemo habe ich gar kein Problem, warum auch. Sie interessieren mich andererseits auch nicht sonderlich – wieder, warum auch.
Sagen wir so: Ich fand den Beitrag aus der Schweiz zumindest aus der Masse herausragend. Aber trotzdem frage ich mich, ähnlich wie auch schon damals bei Conchita Wurst, inwiefern da wirklich der Song gewonnen hat und inwiefern nicht doch der Queerness-Faktor.


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PS. Dieser und die vorangehenden Beiträge gehören eigtl. noch in den ESC-2024-Thread, oder?
Danke für den Hinweis, ist verschoben