Wirklich gefehlt hat in der Premiere von «Unser Star für Baku» eigentlich nur Lena – die echte. Zur Zeit hat sie es mal wieder in die Artikel der Miesmacher geschafft, in denen ihr vorgeworfen wird, sich in ihrer Ausgabe der arte-Reihe «Durch die Nacht mit...» daneben benommen zu haben. Dabei war sie eigentlich nur ganz natürlich, was die entsprechenden Journalisten einmal mehr darin entlarvt, nach „Unverbrauchtheit“ und „Authentizität“ zu schreien, dann aber einen „Star“ zu erwarten, der immer schön brav in die Kamera lächeln und auch noch die bekloppteste Frage durchwinken soll. Vielleicht lernen sie ja in Baku dazu, wenn Stefan Raab einmal mehr klarmachen wird, dass er seinen Protégés keine Boulevardsumpf-Spielchen auferlegt und sie nicht dazu antreibt, immer gut drauf sein zu müssen, nur weil gerade wieder mit einer Kamera auf sie gezielt wird.