vampire67
22.01.2017, 11:13
Ich glaube nicht, dass es Sinn macht Künstler - deren Karrieren immer endlich sind - mit "Institutionen" wie Fußballvereinen zu vergleichen die teilweise über hundert Jahre alt und zumeist lokal bzw. regional verwurzelt sind.
Des weiteren verblüfft einen immer wieder mit welcher Chuzpe du freihändig irgendwelche Zahlen wie "80% Erfolgsfans" aus dem Hut zauberst und damit auch noch Thesen wie "Minderwertigkeitsgefühl" bei den Fußballfans untermauern willst. In einem Land in dem fast jedes Dorf einen eigenen Fußballverein hat und in dem sehr viele Jugendliche zumindest zeitweilig aktiv Fußball spielen erscheint es mir sogar grundsätzlich obsolet Fußballfans mit den Fans eines Künstlers zu vergleichen.
Jein.
Ich denke er hat mit den zahlen nicht unrecht.
Fans von Bayern München sind keine lokalen fans. Das geht bundesweit, wenn nicht sogar viele ausländische fans dazu kommen.
Das sind wohl kaum lokal und jahrhundertealte traditionen.
Genauso unwahscheinlich ist das ein BM nur weil er in die dritte liga absteigt alle fans verlieren würden. Da ist schon ein signifikanter teil treuer traditionsfans.
Das sieht man nicht an BM, aber an traditiosfans von vereinen die seit jahren erfolglos sind (hier lokal Eintracht Frankfurt).
Insofern man die tradition weglässt ist fantum auch bei stars ähnlich. Fangruppen setzen sich immer aus verschiedenen gruppen zusammen und ein grosser teil machen immer auch die die von der erfolgswelle angezogen sind. Haben wir doch auch bei Lena 2010/11 gesehen verglichen mit heute.
Im falle von Elvis oder Beatles hat der harte kern den star bei weitem überlebt. Ich könnte mir hier ebensolches vorstellen wie bei klassikfan der auch nach jahrhunderten noch zum geburtshaus pilgert. Wenn man zeitgenössischen berichten folgt war Mozart kaum weniger populär als aktuelle superstars.
Das ist übrigens ein weltweites phänomen wie ich an unseren taiwanesischen kollegen festellen musste (ich war noch nie in Beethovens geburtshaus ;) )
Des weiteren verblüfft einen immer wieder mit welcher Chuzpe du freihändig irgendwelche Zahlen wie "80% Erfolgsfans" aus dem Hut zauberst und damit auch noch Thesen wie "Minderwertigkeitsgefühl" bei den Fußballfans untermauern willst. In einem Land in dem fast jedes Dorf einen eigenen Fußballverein hat und in dem sehr viele Jugendliche zumindest zeitweilig aktiv Fußball spielen erscheint es mir sogar grundsätzlich obsolet Fußballfans mit den Fans eines Künstlers zu vergleichen.
Jein.
Ich denke er hat mit den zahlen nicht unrecht.
Fans von Bayern München sind keine lokalen fans. Das geht bundesweit, wenn nicht sogar viele ausländische fans dazu kommen.
Das sind wohl kaum lokal und jahrhundertealte traditionen.
Genauso unwahscheinlich ist das ein BM nur weil er in die dritte liga absteigt alle fans verlieren würden. Da ist schon ein signifikanter teil treuer traditionsfans.
Das sieht man nicht an BM, aber an traditiosfans von vereinen die seit jahren erfolglos sind (hier lokal Eintracht Frankfurt).
Insofern man die tradition weglässt ist fantum auch bei stars ähnlich. Fangruppen setzen sich immer aus verschiedenen gruppen zusammen und ein grosser teil machen immer auch die die von der erfolgswelle angezogen sind. Haben wir doch auch bei Lena 2010/11 gesehen verglichen mit heute.
Im falle von Elvis oder Beatles hat der harte kern den star bei weitem überlebt. Ich könnte mir hier ebensolches vorstellen wie bei klassikfan der auch nach jahrhunderten noch zum geburtshaus pilgert. Wenn man zeitgenössischen berichten folgt war Mozart kaum weniger populär als aktuelle superstars.
Das ist übrigens ein weltweites phänomen wie ich an unseren taiwanesischen kollegen festellen musste (ich war noch nie in Beethovens geburtshaus ;) )